In Ottensheim

„Viele haben schon Unterkünfte angeboten“

Für zwölf ukrainische Frauen und Kinder wurde die Donaugemeinde Ottensheim in der Vorwoche zum sicheren Hafen. Auf Initiative einer dort lebenden Landsfrau kamen die Flüchtlinge ins Mühlviertel. Die Solidarität der Bevölkerung ist groß.
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„Durch eine Ukrainerin, die in Ottensheim lebt, sind vorige Woche zwei Familien und eine Frau mit einem Kind, insgesamt zwölf Personen, zu uns nach Ottensheim gekommen“, berichtet Bürgermeister Franz Füreder (ÖVP): „Es sollen noch weitere acht Flüchtlinge kommen. Derzeit sind alle privat untergebracht. Es haben sich schon einige Freiwillige gemeldet, die Unterkünfte anbieten. Die Bevölkerung ist auch sehr spendenfreudig.“

“Wir als Gemeinde helfen“
Die Ottensheimer geben nicht nur Geld, sondern bringen auch Betten, Bettzeug und Einrichtungsgegenstände. Füreder sagt: „Einer hat sogar eine komplett neue Wohnung angeboten. Wir als Gemeinde helfen über eine Mitarbeiterin beim Bürgerservice bei der Verteilung.“

2015 kamen 100 Flüchtlinge
2015 waren in der Marktgemeinde rund 100 Flüchtlinge untergebracht gewesen, 70 bis 80 davon in einem Containerdorf. 20 bis 30 Prozent jener Syrer und Afghanen, die damals nach Ottensheim kamen, blieben.

200 Ukrainer sind in den Landes-Notschlafstellen
Am Montag waren108 Ukrainer in den Notschlafstellen des Landes OÖ untergekommen. Meist sind es so genannte „Transit-Flüchtlinge“, die zu Angehörigen oder Freunden in einem anderen Land wollen.

650 Notschlafplätze in fünf Quartieren
Aktuell stehen 650 Notschlafplätze in fünf Quartieren in Oberösterreich bereit, weitere 310 Schlafplätze können jederzeit abgerufen werden. Je nach Bedarf können zusätzliche Kapazitäten in wenigen Tagen geschaffen werden, so das Land OÖ.

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