04.02.2022 14:23 |

Fall aus August 2012

In Fass einbetonierte Leiche in Keller gefunden

Schauriger Fund in Tschechien: Unter dem Kellerboden eines Hauses in Südböhmen hat die Polizei eine Leiche in einem einbetonierten Fass gefunden. Zuvor hätten die Beamten einen Tipp von einem Informanten aus der Drogenszene bekommen, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Der Fund ereignete sich demnach bereits im Oktober im Bezirk Jindrichuv Hradec, wurde aber aus ermittlungstaktischen Gründen geheim gehalten. Die Leiche wurde als mumifiziert beschrieben.

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Umfangreiche Nachforschungen ergaben, dass der Fall mit dem Verschwinden eines 26 Jahre alten Mannes im August 2012 zusammenhängt. Ein Slowake wird beschuldigt, den damaligen Nebenbuhler seiner Freundin mit einem Messer erstochen zu haben.

18 Jahre Haft drohen
Der Mann, der wie sein Opfer aus der Slowakei stammt, wurde festgenommen. Bei einer Verurteilung drohen ihm nach Polizeiangaben bis zu 18 Jahre Haft. Der Frau, um die sich das Liebesdrama gedreht haben soll, wird Beteiligung an dem Mord vorgeworfen.

Der Fall erinnert an die Taten einer Bande, welche 1991 die Leichen ihrer Opfer in Laugenfässern auflöste und anschließend im südböhmischen Orlik-Stausee versenkte. „Ob sie sich davon inspirieren ließen, werden wir vielleicht vor Gericht erfahren“, sagte Polizeisprecher Jiri Matzner. Jindrichuv Hradec liegt rund 100 Kilometer südlich von Prag und 200 Kilometer östlich von Regensburg.

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