Dass mit 1. Februar Zehntausende Impfzertifikate in der Steiermark ungültig wurden, hat auch Auswirkungen auf die von der Regierung versprochene kommunale Impfprämie. Hätten bis Ende Jänner noch 33 steirische Gemeinden die geforderte erste Hürde von 80 Prozent erfüllt, so sind es derzeit nur noch 16.
Diese Reduzierung hat die steirische Impfkoordination am vergangenen Freitag bereits prognostiziert, nun ist sie eingetreten. Da der grüne Pass nach dem zweiten Stich (für jene ohne „Booster-Impfung“) nur noch sechs statt neun Monate gültig ist, sank die Quote der aktiven Impfzertifikate in der Steiermark von 72,5 Prozent auf 70 Prozent.
400 Millionen Euro schwerer Kuchen wartet
Auswirkungen hat das auch auf Gemeindeebene. Eine Quote an aktiven Zertifikaten von 80 Prozent (bei der Bevölkerung über 5 Jahre) sind notwendig, um einen Anteil vom 400 Millionen Euro schweren Kuchen der Bundesregierung zu bekommen. Mit Stand Mittwochabend würden folgende Gemeinden diese Vorgabe erfüllen.
Zuletzt waren es bereits 33 Kommunen jenseits der 80-Prozent-Hürde. Krakau und Spital hatten bereits die 85-Prozent-Grenze geknackt, womit es noch mehr Geld geben würde. Die meisten finanziellen Mitteln gibt es für Kommunen mit einer Impfquote über 90 Prozent.
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