24.01.2022 07:36 |

Pirouetten am Eis

Alma Hasun: „Ich hab’s gern gschmeidig“

Schauspielerin Alma Hasun über Kunsteis, blaue Flecken, Snowboarden und James Bond.

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„Krone“:Sie haben mich zum Eislaufen eingeladen. Ich bin beeindruckt, Sie drehen ja Pirouetten!
Alma Hasun: Es hat mir immer schon großen Spaß gemacht, bin schon als Kind gerne am zugefrorenen Neusiedler See gelaufen. Aber jetzt haben wir am Theater in der Josefstadt „Anna Karenina“ geprobt, und da haben wir einen Kunsteisbelag auf der Bühne, auf dem ich eislaufe. Da habe ich dann wieder intensiver zu üben begonnen.

Das klingt ja akrobatisch.
Es ist viel schwieriger, als ich es mir vorgestellt habe, weil die Bühne ja nur eine kleine, begrenzte Fläche hat und man auf diesem Hartplastik-Kunsteis nicht so leicht Schwung bekommt.

Wie viele blaue Flecken haben Sie sich geholt?
Schon einige, aber ich bin immer ganz gut gefallen, und wir hatten bei den Proben natürlich Schützer an. Die Premiere wurde aber in den September verschoben, ich habe also noch Zeit zu üben.

Sie merken, ich kann überhaupt nicht eislaufen. Erklären Sie mir, worin besteht für Sie der Reiz daran?
Es ist dieses herrliche Dahingleiten, das sich anfühlt wie Schweben, so wie beim Sowboarden, das ich auch sehr, sehr gerne mache. Sie sehen schon: Ich hab’s gern gschmeidig.

Aber wie halten Sie sich denn so topfit?
(lacht) Ich würde sagen, ich bin nicht komplett unsportlich, aber ich mache überhaupt nichts im Moment. Ich merke, es würde mir schon guttun, regelmäßig Sport zu machen. Ich habe aber zehn Jahre lang getanzt, da hat man schon eine gewisse Basis an Fitness.

Wo finde ich Sie, wenn Sie nicht auf dem Eis herumwirbeln?
Ich bin ein Kulturmensch, gehe sehr gerne ins Kino, Theater und besuche sehr gerne Museen. Mein Freund hat mir eine Jahreskarte für das Kunsthistorische Museum in Wien geschenkt. Ich liebe diese Atmosphäre, da taucht man in so eine andere Welt ein, und da kann man herrlich runterkommen. Das hat fast etwas Meditatives für mich, und ich genieße diese Stille.

Sie stehen viel auf der Bühne, tauchen in letzter Zeit immer öfter im Fernsehen auf, wie bei „Vienna Blood“ oder den „Vorstadtweibern“. Wohin zieht es Sie mehr?
Ich muss sagen, ich mag die Ausgewogenheit zwischen Theater und Film, würde mich aber gerne mehr im Film ausprobieren.

Gibt’s eine Traumrolle?
Ich mag alle Rollen, die widersprüchlich sind und viele Facetten haben. Aber ich hab keine konkrete, obwohl (lacht), wenn das Bond-Girl auf Augenhöhe mit Bond ist, könnte ich mir das schon vorstellen .

„Auch das bin ich“, Kronen Zeitung

Stefan Weinberger
Stefan Weinberger
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