„Muss sofort gehen“

„Drohungen“: Kapitel Barcelona für Dembélé beendet

Der FC Barcelona will sich ehestmöglich von Ousmane Dembélé trennen. „Es ist offensichtlich, dass der Spieler nicht bei Barcelona bleiben will und sich nicht für Barças Zukunftsprojekt engagiert“, sagte Sportdirektor Mateu Alemany am Donnerstag in einem auf der Club-Homepage veröffentlichten Video. Trainer Xavi hatte bereits am Vortag gewarnt, der Franzose müsse seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Vertrag verlängern. Andernfalls werde er nicht mehr für den Verein spielen.

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Laut Alemany sei Dembélé und seinen Beratern von Alemany mitgeteilt worden, „dass er sofort gehen muss, weil wir engagierte Spieler wollen und hoffen, dass ein Transfer noch vor dem 31. Jänner möglich wird“. Barcelona habe mit Dembélé und dessen Agenten seit Juli 2021 Gespräche geführt. „Wir haben verschiedene Angebote gemacht, versucht, einen Weg für den Spieler zu finden, bei uns weiterzumachen. Und diese Angebote wurden von seinen Agenten systematisch abgelehnt“, so Alemany.

Der 24-jährige Dembele habe Xavi mehrfach versichert, dass er bei Barça bleiben wolle, schrieben spanische Medien. Doch sein Berater Moussa Sissoko habe das bereits vor fünf Monaten vorgelegte Angebot nicht akzeptiert, weil der Club dem verletzungsanfälligen Dembélé künftig ein deutlich niedrigeres Gehalt hätte zahlen wolle. Die Katalanen hatte den Jungstar 2017 um 105 Millionen Euro samt Bonuszahlungen von bis zu weiteren 40 Millionen von Borussia Dortmund verpflichtet.

Im Gespräch mit dem französischen Radiosender „RMC“ hatte Sissoko das Verhalten des Vereins kritisiert: „Wenn Barcelona hätte verhandeln wollen, hätten sie versuchen können, sich mit uns zusammenzusetzen und zu sprechen. Aber es gibt kein Gespräch, nur Drohungen, nicht mehr in ihrer Mannschaft zu spielen. Und das ist verboten.“

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