17.01.2022 14:21 |

3000 Flüge gestrichen

Wintersturm „Izzy“ legte Südosten der USA lahm

Ein heftiges Winterunwetter mit Schneestürmen, Hagel und Tornados hat seit dem Wochenende den Osten der USA - von Florida im Süden bis zum Bundesstaat Maine im Norden - fest im Griff. Das Sturmgebiet „Izzy“ hatte am Sonntag im Südosten des Landes Zehntausende Haushalte vom Strom abgeschnitten und für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. 3000 Flüge wurden gestrichen.

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Es kam zu massiven Stromausfällen in Georgia, North Carolina, South Carolina und Florida. Am Montag werde der Wintersturm im Nordosten heftigen Schneefall bringen und am Dienstag dann weiter Richtung Kanadas Südosten ziehen, teilte die US-Wetterbehörde National Weather Service mit. Betroffen seien mehr als 50 Millionen Einwohner, schrieb der US-Sender CNN.

Notstand in Georgia ausgerufen
Zwei Menschen kamen am Sonntag mit ihrem Auto in dem Winterwetter in North Carolina von der Straße ab und verunglückten tödlich, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei bestätigte. Sogar im Sonnenstaat Florida machte sich das Unwettergebiet in Form von Schneegestöber und Tornados bemerkbar. Mindestens 28 Häuser seien im Südwesten Floridas zerstört worden, zitierte CNN örtliche Behörden. Bundesstaaten wie Georgia riefen Medienberichten zufolge den Notstand aus.

Am Sonntag wurden mehr als 3000 Flüge gestrichen, auch am Montag sollten Hunderte ausfallen, wie das Portal FlightAware.com meldete. Am frühen Montagmorgen waren mehr als 130.000 Haushalte im Südosten des Landes ohne Strom, allen voran in North Carolina und South Carolina, Virginia sowie Georgia.

Weitere Schneefälle prognostiziert 
Für Montag erwartete der CNN-Meteorologe Michael Guy 20 bis 30 Zentimeter Schnee in Städten wie Pittsburgh und Buffalo im Bundesstaat New York. Starke Winde und Überschwemmungen könne es an der Küste von Virginia bis Maine geben, sagte er zudem. In der Stadt New York könnten sich Windböen mit Geschwindigkeiten von rund 90 Kilometern pro Stunde bemerkbar machen, so die Prognose.

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