13.12.2021 06:00 |

Im Lungau entwischt

Kuh war zwei Monate lang unterwegs: Happy End!

Mehr als zwei Monate war eine junge Kuh in der Innerkrems unterwegs, nachdem sie beim Almabtrieb im Lungau (Salzburg) ausgebüxt war. Weil der viele Schnee das Futter knapp werden hat lassen, trieb der Hunger das Rind nun zu einem Bauernhof. Dort hat es jetzt sein Besitzer abgeholt und heimgebracht.

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Wie sich herausgestellt hat, war das Jungrind am 24. September bei einem Almabtrieb davongelaufen. „Es muss sie irgendetwas mächtig erschreckt haben. Meine Tiere sind nämlich alle handzahm“, berichtet ihr Besitzer. Das weibliche Kalb hatte damals das Weite gesucht und war nicht mehr aufzufinden gewesen. Wie die junge Kuh nach Kärnten gekommen ist und wo sie in der Zwischenzeit überall war, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Zurück im Heimatstall
Nach den ersten Schneefällen hatte sich das scheue Rind immer wieder dem Bauernhof von Karl Frühauf in der Innerkrems genähert. Er hat ihr jeden Tag Heu hinausgelegt. Der Hunger dürfte dann wohl übermächtig geworden sein. Die Kuh ließ den Bauern so nahe an sich heran, dass dieser ihre Ohrmarke ablesen konnte. Frühauf verständigte dann den Besitzer in Salzburg. Der Landwirt aus dem Flachgau holte sein Tier am Dienstag ab. „Die Kuh ist problemlos auf den Hänger gestiegen. Sie hat mich sogar erkannt“, berichtet der Salzburger Bauer. Mittlerweile ist sie wieder in ihrem Heimatstall.

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Die Kuh ist problemlos auf den Hänger gestiegen. Sie hat mich sogar erkannt.

Der Tierbesitzer

„Wenn sie ausgewachsen ist, wird sie als Milchkuh eingesetzt und bekommt auch einen Namen“, sagt der Landwirt, der froh ist, dass die unglaubliche Reise seiner Kalbin doch noch ein glückliches Ende genommen hat. Denn bei dem vielen Schnee hätte sie den Winter nicht allein überleben können.

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