Stimmen zum Spiel:

Kristensen: „Schönster Abend meiner Karriere“

Historischer Erfolg! Mit dem 1:0-Sieg gegen Sevilla erreicht Salzburg als erster österreichischer Klub das Achtelfinale der Fußball-Champions-League. Das Goldtor erzielte Noah Okafor in der 50. Minute. Am Ende beendete man die Gruppe hinter dem französischen Meister Lille auf Platz zwei. Die Stimmen zum Spiel gibt es hier:

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Matthias Jaissle (Salzburg-Trainer): „Es ist pure Freude, es war sehr emotional nach dem Schlusspfiff. Es freut mich, dass sich die Jungs für diese Herbstsaison so gekrönt haben. Das 1:0 war eine große Erlösung, es war ein super herausgespieltes Tor. Wir haben es dann bis zum Schluss richtig gut verteidigt. Gegen so eine Topmannschaft gibt es immer Phasen, die du überstehen musst, aber in Summe war es ein richtig guter Auftritt von uns. Unser Sieg war absolut verdient. Wir bleiben bescheiden, am Wochenende steht noch einmal der Liga-Alltag auf dem Programm. Dann gibt‘s Urlaub, den haben sich die Jungs auch verdient.“

Noah Okafor (Salzburg-Torschütze): „Ich bin sprachlos, extrem stolz auf die ganze Mannschaft, wir genießen jetzt den Moment. Ich freue mich über mein Tor, aber noch mehr über die drei Punkte und den Einzug ins Achtelfinale. Ich bin unglaublich glücklich und stolz.“

Karim Adeyemi (Salzburg-Spieler): „Ich bin glücklich, mit so einer geilen Mannschaft ins Achtelfinale zu kommen. Ich kann an nichts anderes denken, als mit den Jungs bis Samstag zu feiern. Wir haben abgewartet, wir haben gewusst, die Null bringt uns auch etwas. Dann haben wir das Tor gemacht.“ Zu seiner Auswechslung: „Ich hatte nur einen Krampf, alles gut.“

Andreas Ulmer (Salzburg-Kapitän): „Dieses Spiel werde ich sicher nicht vergessen, unglaublich, was wir heute über 90 Minuten geleistet haben. Wir haben super dagegengehalten und die Null gehalten. Jeder hat jeden unterstützt, auch die eingewechselten Spieler waren sehr wichtig. Für den österreichischen Fußball ist das ein ganz großes Ausrufezeichen.“

Christoph Freund (Salzburg-Sportdirektor): „Natürlich herrscht Ausnahmezustand, bei uns in der Kabine geht es rund. Es ist extrem emotional, der größte Tag in unserer Vereinsgeschichte. Vorher haben wir so lange gebraucht, um da überhaupt reinzukommen, und jetzt haben wir die Gruppenphase überstanden gegen einen starken Gegner Sevilla. Das ist phänomenal. Die Youth-League-Mannschaft hat es am Nachmittag auch geschafft, aufzusteigen, in Europa sind wir als Salzburg noch immer ein kleiner Verein, wir genießen das richtig. Wir haben immer an den Aufstieg geglaubt, auch nach den zwei Niederlagen. Diese Woche war speziell, wir haben wieder Energie reinbringen können. Die letzten Wochen waren nicht einfach, aber auch ein normaler Prozess. Für so eine junge Truppe war es extrem souverän. Ich wünsche mir Manchester United als Achtelfinal-Gegner, zum dortigen Trainer (Anm.: Ex-Salzburg-Sportchef Ralf Rangnick) haben wir eine spezielle Beziehung.“

Rasmus Kristensen (Salzburg-Spieler): „Es war sicher der schönste Abend meiner Karriere, ein super Gefühl. Wir haben das so verdient.“

Jolen Lopetegui (Sevilla-Trainer): „Es waren sehr viele Details, die dieses Spiel entschieden haben - die individuellen Fehler, die zum Gegentor geführt haben, die Rote Karte. Leider haben wir es nicht geschafft, das tut sehr weh, wir sind alle sehr traurig. Bis zum Gegentor waren wir sehr gut, wir hatten bis dahin das Spiel unter Kontrolle, hatten Chancen und Möglichkeiten aus Standards. Aber es ist fair und gerecht, dass wir ausgeschieden sind.“

Ivan Rakitic (Sevilla-Spieler): „Es ist ein bitteres Gefühl, wir hatten eine große Chance. Wir haben es bis zum Gegentor gut gemacht, hatten auch mehrere Möglichkeiten. Aber so ist es, wenn man die Chancen nicht macht. Doch Salzburg hat den Aufstieg auf jeden Fall verdient.“

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