07.12.2021 16:44

Streit um Impfpflicht

Kickl: FPÖ wird Impfskeptiker rechtlich beraten

Zwischen FPÖ-Chef Herbert Kickl und „Nachgefragt“-Moderator Gerhard Koller ist es im krone.tv-Studio zu einem heftigen Schlagabtausch rund um das Corona-Thema gekommen: Kickl räumte im brisanten Interview zwar ein, dass die Aussagen von FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch, wonach derzeit vor allem „Geimpfte mit Impfschäden“ auf Intensivstationen liegen, „unsauber“ gewesen sei. Gleichzeitig vermisse er aber den Aufschrei der Medien, wenn es um die - wie er es nennt - „Lügen der Regierung“ gehe.

Die Medien würden - so Kickl sinngemäß - unhinterfragt Regierungspropaganda betreiben, dabei habe nur die FPÖ einen „Plan B“. Der Umstand, dass derzeit rund 85 Prozent der auf den Intensivstationen liegenden Personen ungeimpft sind, hindert den FPÖ-Chef weiterhin nicht daran, den Sinn der Impfung mehrfach zu relativieren - aus seiner Sicht würden Medikamente das Problem viel besser lösen.

Die acht Wochen bis zum geplanten Inkrafttreten der „Allgemeinen Impfpflicht“ werde die FPÖ unter anderem dafür verwenden, mögliche Impfverweigerer rechtlich aufzuklären: Es werde sich ein Shitstorm über die Regierung ergießen, ist er sich sicher. Was bei derzeit rund 1,4 Millionen Ungeimpften in Österreich freilich nicht sonderlich schwer zu prophezeien ist.

Das ganze Interview, unter anderem über Kickls Aussage, „Österreich habe die dümmste, verlogenste und sadistischste Regierung Europas“  und seine Beurteilung der „ausgestreckten Hand Karl Nehammers“ sehen Sie im Video oben.

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