Ab Montag gibt es in Österreich wieder einen Lockdown. Und das nicht ohne Grund, denn die Anzahl der Corona-Neuinfektionen - und auch die der Todesfälle - nimmt kontinuierlich zu: Binnen 24 Stunden (Stand: Samstag, 10.30 Uhr) sind in Österreich 15.297 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden - am Vergleichstag der Vorwoche waren es 13.152. 42 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, starben. Die Zahl der Intensivpatienten erhöht sich weiter.
Oberösterreich liegt mit 3377 Neuinfektionen immer noch an erster Stelle, gefolgt von Niederösterreich mit 2442 Neuerkrankungen. In Wien wurden 1870 Corona-Infizierte gemeldet, in Kärnten 1764, in Salzburg 1606 und in Tirol 1581. 1514 Neuinfektionen gibt es in der Steiermark, und die beiden Bundesländer mit der niedrigsten Neuinfektionsrate sind Vorarlberg mit 788 und Burgenland mit 355 neuen Fällen.
Auf den Intensivstationen sind seit Freitag vier Schwerkranke dazugekommen - insgesamt befinden sich nun 524 Corona-Patienten in intensivmedizinischer Betreuung. Auf den Normalstationen werden sechs Patienten mehr als am Vortag versorgt.
Im Schnitt gab es in der vergangenen Woche täglich 13.496 neue Corona-Fälle.
So viele Impfungen wie noch nie in Wien
Am Freitag wurden 117.536 Impfungen durchgeführt, das liegt deutlich über dem Sieben-Tage-Schnitt mit 85.939 Immunisierungen täglich. In Wien wurden am Freitag 30.788 Covid-Schutzimpfungen verabreicht, so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Immunisierungen. 5,88 Millionen Österreicher haben einen gültigen Impfschutz, das sind 65,9 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Warum die Zahlen auseinandergehen können
Der Krisenstab des Innenministeriums gibt einmal täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Österreich bekannt - diese finden Sie kompakt zusammengefasst im Text (oben). Das Gesundheitsministerium hingegen aktualisiert seine Daten laufend öffentlich - diese Werte können Sie detailliert den Grafiken (unten) entnehmen.
Dass die Zahl der ausgelieferten Impfdosen in der Grafik (siehe oben) geringer als jene der tatsächlich verimpften Dosen in Österreich ist, rührt daher, dass pro Ampulle etwas Impfstoff übrig bleibt, der dann noch verimpft wird.
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Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.
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