Mit 47 verstorben

Schiedsrichter  plötzlich aus dem Leben gerissen

Bestürzung löst der plötzliche Tod von Martin Bauer aus dem Bezirk Jennersdorf aus. Der 47-Jährige hatte sich am Abend zum Fernsehen auf das Sofa gelegt – und ist nicht mehr aufgestanden. Ein schwerer Schlag für seine Familie, aber auch für den heimischen Fußball. Der frühere Schiedsrichter galt als Förderer des Sports.

Unter der Woche war Martin Bauer wegen der Arbeit in einem Krankenhaus mit seiner Familie stets in Wien. Die Wochenenden gehörten dem Fußball. Früher stand der Burgenländer als Schiri auf dem grünen Rasen. Auch nach seiner Schiedsrichterzeit half er dem Verein im Heimatort Deutsch Kaltenbrunn, wo er nur konnte.

Plötzlicher Tod mit 47 Jahren
„Martin ist immer für den Sport da gewesen, er war überall beliebt. Sein plötzlicher Tod trifft uns alle hart“, teilt der Fußballverein mit. In der ganzen Gemeinde herrscht Trauer.

Martin Bauer hatte es sich Dienstagabend auf dem Sofa in der Wohnung in Wien gemütlich gemacht. Erst am nächsten Morgen wurde sein Tod festgestellt. Die genaue Ursache ist noch unklar. Am Montag findet eine Obduktion statt. Bauer hinterlässt eine Frau und einen Sohn.

Christian Schulter
Karl Grammer