30.10.2021 12:03 |

358 Neuinfektionen

Neuer Höchststand an Infizierten in Kärnten

Ein neuer Höchstwert an Neuinfektionen wurde am Samstag in Kärnten gemeldet. Erst Freitagabend gab das Land eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen bekannt.

Die 7 Tage Inzidenz liegt in allen Kärntner Bezirken nun über 300, außer in St. Veit. Dort beträgt die Inzidenz derzeit noch 251. Von Freitag auf Samstag meldet der Landespressedienst weitere 358 Neuinfektionen - ein neuer Höchstwert. Zurzeit liegen 116 Infizierte in Kärntens Krankenhäusern, 16 davon brauchen intensivmedizinische Betreung. Von den 16 Intensivpatienten sind zwei Personen vollständig geimpft. 

Spittal als Hotspot
Spittal kämpft momentan mit einer Inzidenz von 351,7 darum, nicht als Hochrisikogebiet eingestuft zu werden. Auch wenn in anderen Bezirken die Inzidenz höher ist, ergibt sich die Einstufung zum Hochrisikogebiet aus dem Verhältnis der Infektionen zur Anzahl der Geimpften. Die Impfquote in Spittal liegt derzeit bei 54,9 Prozent.

Gefahr in Verzug - Bundesheer hilft beim Contact Tracing
Die enorme Anzahl an Neuinfektionen stellt nicht nur für die Krankenhäuser ein massives Problem dar. Auch die Bezirkshauptmannschaften kämpfen, trotz aufgestocktem Personals, mit den Aufgaben im Contact Tracing. Nun hat Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser das Bundesheer eingeschalten. „In Anbetracht dessen, dass Gefahr in Verzug besteht und das Contact Tracing nicht mehr lückenlos durchgeführt werden kann, habe ich das Bundesheer ersucht, den Assistenzeinsatz auszuweiten und Soldatinnen und Soldaten zur Verfügung zu stellen“, so Kaiser.

Zitat Icon

Wie schon bisher während dieser Pandemie leisten wir unseren Beitrag und tun es auch weiterhin. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind den Menschen und der Sicherheit im Land verpflichtet Kärntens Militärkommandant, Walter Gitschthaler.

Walter Gitschthaler, Militärkommandant Kärnten

Bundesheer hilft
„Wie schon bisher während dieser Pandemie leisten wir unseren Beitrag und tun es auch weiterhin. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind den Menschen und der Sicherheit im Land verpflichtet“, so Kärntens Militärkommandant, Walter Gitschthaler. Wie viele Soldaten zum Einsatz kommen, wird von den Bezirkshauptmannschaften geregelt.

Jennifer Kapellari
Jennifer Kapellari
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