23.10.2021 10:00 |

Hallein

Zinkenliften fehlen 438.500 Euro in den Kassen

Fehlende Einnahmen wegen der Corona-Pandemie, heftige Schäden nach dem Hochwasser im Sommer, dringend notwendige Investitionen – die finanzielle Lage der Halleiner Zinkenlifte ist prekär. Die Stadtgemeinde muss für das laufende Geschäftsjahr ordentlich Geld zuschießen – und hofft auf großzügige Rückvergütungen.
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Knapp einen Monat blieb die Sommerrodelbahn auf dem Halleiner Dürrnberg im Sommer geschlossen. Das verheerende Hochwasser samt Murenabgängen hatte den „Keltenblitz“ schwer beschädigt. Bahn und Lifte sind längst wieder repariert, was bleibt, ist ein dickes Minus in der Geschäftsbilanz.

Gut 20.000 Fahrten weniger – und damit auch 100.000 Euro weniger Erlöse – verzeichnet man in den Sommermonaten. Dazu kommen 150.000 bis 200.000 Euro an Reparaturkosten. Dazu stehen weitere dringend nötige Investitionen an, etwa für neue Schneischächte. Kurz gesagt: Die budgetierten Mittel reichen nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Satte 438.500 Euro fehlen in den Kassen.

Hoffen auf Geld aus dem Katastrophenfonds
Die Zinkenlifte gehören der Stadt Hallein. Diese schießt das fehlende Geld zu. So beschlossen es einstimmig alle Gemeindevertreter bei der jüngsten Sitzung. Der Großteil kommt aus vorhandenen Rücklagen. Zumindest für die Unwetterschäden sollte es Geld aus dem Katastrophenfonds des Landes und von Versicherungen geben. „Es ist also eine Art Zwischenfinanzierung“, sagt Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ).

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