18.10.2021 06:00 |

Cyber-Crime etc.

Bundesheer trainiert mit US-Nationalgarde

Durch die Partnerschaft mit der berühmt-berüchtigten Eingreiftruppe Amerikas soll unsere Miliz gestärkt werden. Cyber-Crime, Militärmedizin und Katastrophenschutz im Fokus.

Neue Zusammenarbeit des heimischen Bundesheeres mit der berühmt-berüchtigten US-Nationalgarde!

Austausch der jeweiligen Fähigkeiten
Unter dem klingenden englischen Namen „State Partnership Program“ soll es beiden Partnern ab dem kommenden Jahr ermöglicht werden, vom Austausch der jeweiligen Fähigkeiten, Erfahrungen und Know-how ebenso regelmäßig wie kontinuierlich zu profitieren.

„Mir ist die Vernetzung und der Austausch mit anderen Ländern ein besonderes Anliegen. Diese Partnerschaft ermöglicht uns eine Erweiterung der militärischen Übungsmöglichkeiten sowie Einblicke in die Erfahrungen aus verschiedensten Einsätzen. Darüber hinaus sehen wir auch Chancen zur Stärkung der Miliz“, freut sich Verteidigungsministerin Klaudia Tanner über die Kooperation.

Die ÖVP-Politikerin soll den Vertrag im Frühjahr 2022 im US-Bundesstaat Vermont, der nördlich an Kanada grenzt, dann unterschreiben. Zum Start der transatlantischen Zusammenarbeit unseres Bundesheeres mit der US-Nationalgarde stehen dann diese konkreten Themen auf der Liste: Verbesserung der Cyber-Sicherheit, moderne Militärmedizin, vielfältiger Katastropheneinsatz und der gemeinsame Kampf gegen den internationalen Terrorismus!

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Mir ist die Vernetzung und der Austausch mit anderen Ländern ein besonderes Anliegen. Diese Partnerschaft ermöglicht uns eine Erweiterung der militärischen Übungsmöglichkeiten sowie Einblicke in die Erfahrungen aus verschiedensten Einsätzen.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP)

Die US-Nationalgarde besteht insgesamt aus mehr als 400.000 Mitgliedern. Diese sind für die allerheikelsten Missionen - wie gewaltige Krawalle in Städten, Krieg und dem Katastrophenschutz - frei nach ihrem Motto „immer bereit, immer vor Ort“ bestens ausgebildet. Vor einem guten Monat erst etwa war ein Teil der Nationalgarde im Einsatz, als der Hurrikan „Ida“ in Louisiana wütete.

Bei Hurrikan in den USA Hilfe koordiniert
Vom zuständigen US-Gouverneur wurden damals 5000 Gardisten aktiviert, die als Katastrophenschutzbehörde Helfer und Vorräte von außen in die Region einflog und zusätzlich den Rettungseinsatz mit koordinierte. Die Vermont National Guard, mit der unser Bundesheer alsbald eng zusammen arbeiten wird, besteht aus rund 4000 Soldatinnen und Soldaten.

Matthias Lassnig
Matthias Lassnig
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