24.03.2011 17:29 |

U-Bahn-Verlängerung

VP fordert vereinte Anstrengungen aller Parteien

Es pressiert. Wien hat täglich 200.000 Auto-Einpendler zu verkraften, gleichzeitig wird die Bundeshauptstadt innerhalb weniger Jahre um dieselbe Zahl an Einwohnern wachsen. Höchste Zeit also, für den Ausbau des "grenzenlosen" Öffi-Verkehrs. Die VP fordert gemeinsame Anstrengungen aller Parteien ein.

Das Pendler-Problem hat automatisch ein Parkplatz-Problem zur Folge. Die rot-grüne Stadtregierung setzt dabei voll auf die Ausweitung des Pickerls. "Das kann aber nur gemeinsam mit den Bürgern gehen", verlangt der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Stadtrat Wolfgang Gerstl, bezirksweise Umfragen.

"Enormer Druck auf den Sektor der Verkehrsplanung"
Voraussetzung für eine Lösung ist allerdings der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in der gesamten Ostregion. Die Politiker in den Umlandgemeinden fordern ja bekanntlich massiv die Verlängerung der U-Bahn auf niederösterreichisches Gebiet: Die Wiener Stadtgrenze dürfe kein Sperrbalken mehr sein. "Da müssen wir umdenken", fordert auch Stadtrat Gerstl. "Allen Prognosen zufolge wird Wien bis 2030 um 200.000 Einwohner wachsen. Dadurch entsteht ein enormer Druck auf den Sektor des Wohnbaus und der Verkehrsplanung."

Es sei daher höchste Eisenbahn, die Wiener Öffis in alle Himmelsrichtungen aus der Stadt hinaus zu führen. Das gehe aber nur gemeinsam und ohne Parteienzank. Die diesbezüglichen Vorhaben der grünen Planungsstadträtin Maria Vassilakou müsse man unterstützen.

von Peter Strasser, Kronen Zeitung

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