09.03.2011 03:09 |

Der Traum ist wahr

Kärnten jubelt über Halbfinale zwischen KAC und VSV

Die Kärntner Eishockeywelt steht Kopf! Das Traum-Halbfinale zwischen dem KAC und dem VSV ist seit Dienstagabend fix! Die "Rotjacken" bogen Zagreb im packenden, fünften Viertelfinalmatch mit 6:5 in der Overtime. Souverän zog der VSV in die Runde der letzten vier ein - 5:2 gegen die Black Wings Linz.

Erstmals seit sieben Jahren werden sich die Kärntner Erzrivalen ab Dienstag wieder Playoff-Duelle liefern. Diesmal geht es um den Einzug ins große Finale. Damals, im Jahre 2005, trafen der KAC und der VSV im Finale aufeinander - am Ende durften die Klagenfurter über den Meistertitel jubeln.

Ein spannendes, hochklassiges Duell wird es heuer in jedem Fall. Immerhin haben die "Rotjacken" den Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga - trotz zwischenzeitlicher Krise - klar dominiert und auch die "Adler" haben unter Neo-Coach Mike Stewart zu Hohenflügen angesetzt. Das bewiesen sich auch im fünften Viertelfinalmatch am Dienstag. 

VSV - Black Wings Linz  5:2 (1:1, 1:0, 3:1)
Der VSV hat die Revanche gegen die Linzer geschafft. In den vergangenen zwei Jahren waren die Villacher stets im Viertelfinale gegen die Oberösterreicher ausgeschieden, diesmal drehte die Mannschaft von Mike Stewart den Spieß um. Der VSV entschied die Playoff-Serie mit 4:1 für sich und steht erstmals seit vier Jahren im Halbfinale.

In einem von beiden Seiten offensiv geführten Startdrittel standen die beiden Torhüter Bernhard Starkbaum (VSV) und Alex Westlund (Linz) im Mittelpunkt. Beide mussten sich je einmal geschlagen geben. Nico Toff brachte den VSV bereits nach 111 Sekunden in Führung. Pat Leahy gelang in der 15. Minute der Ausgleich.

Im Mitteldrittel war es abermals der 22-jährige Toff, der eine Vorarbeit von Kaspitz zum 2:1 verwertete, Oberkofler fälschte den Schuss unhaltbar ab (36.). Es sollte die Vorentscheidung sein, denn die Linzer hatten danach nicht mehr viel entgegenzusetzen. Im Schlussdrittel ließen die Villacher ihre Fans nicht lange zittern und sorgten früh für die Entscheidung.

KAC - Zagreb  6:5 n.V. (2:3, 2:1, 1:1 / 1:0)
Auch der KAC entschied die Viertelfinal-Serie mit 4:1-Siegen für sich, hatte aber ordentlich zu kämpfen, denn Zagreb erwies sich als beinharter Brocken - auch am Dienstag. Die Entscheidung im Krimi fiel erst in der 68. Minute durch den goldenen Treffer von Tyler Scofield.

Im Gegensatz zur 1:4-Niederlage am vergangenen Sonntag konnte der KAC diesmal seine Chancen besser verwerten. Christoph Brandner (10.) und Scofield (16./PP) ließen die KAC-Fans im ersten Drittel jubeln. Die Klagenfurter waren jedoch bei Kontern der Gäste anfällig und stellten sich defensiv ungeschickt an. Frank Banham (13./PP) und Ryan Kinasewich (17.) glichen jeweils aus, Thomas Guidarelli sorgte dann sogar für die Zagreber 3:2-Führung nach 20 Minuten.

Chiodo hielt Penalty - KAC traf im Gegenzug
Die Klagenfurter schienen ab da von der Rolle zu sein. Nach einem fahrlässigen Passfehler von David Schuller im Powerplay zog Zagrebs Greg Day alleine aufs KAC-Gehäuse und traf (26./SH) - 2:4. Ein abgefälschter Schuss von Martin Schumnig (33.) brachte den KAC dann auf 3:4 heran. Und nachdem KAC-Goalie Chiodo einen Zagreb-Penalty parieren konnte, lieferte Brandner die perfekte Vorarbeit zum 4:4 durch Dieter Kalt (36./PP).

Zu Beginn des Schlussdrittels jubelte abermals der KAC. Ein Schuss von Thomas Hundertpfund rutschte zwischen die Beine von Zagreb-Tormann Robert Kristan hindurch über die Torlinie (42.). Die 5:4-Führung hielt - aber nur bis fünf Sekunden vor Schluss. Dann schoss Robby Sandrock mit dem letzten Versuch der regulären Spielzeit sein Team in die Verlängerung (60.). Dort sorgte dann Scofield nach Vorlage von Schumnig für das Zagreber Saisonende - und die Klagenfurter Stadthalle bebte.

Wer wird das Halbfinale für sich entscheiden - KAC oder VSV? Stimm ab in der Infobox!

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