30.08.2021 08:55 |

Vorsicht im Netz

Wohnungssuche: So schützen Sie sich vor Betrügern!

Wer schon einmal auf Wohnungssuche war, weiß, dass man dabei nicht um Immobilienplattformen im Internet herumkommt. Doch am Wohnungsmarkt finden sich häufig betrügerische Fallen. Täter haben es oft auf private Daten oder Geldüberweisungen der Wohnungssuchenden abgesehen und versuchen, für nicht existierende Scheinwohnungen zu kassieren. Die „Krone“ zeigt, worauf geachtet werden muss.

Der Trick mit der Vorkasse: Der angebliche Eigentümer teilt mit, dass er sich im Ausland befindet und nicht zur Besichtigung kommen kann. Er bietet an, den Schlüssel per Post zu schicken. Als Kaution soll das Geld vorab überwiesen werden.

Nachnahmegebühr: Selbst wenn der Eigentümer zuerst den Wohnungsschlüssel zusendet, sollte man kein Geld überweisen, ehe die Wohnung nicht zumindest besichtigt wurde. Vielleicht passt der Schlüssel am Ende gar nicht ins Türschloss.

Betrug mit Vorkaution: Eine Mietkaution wird immer erst dann fällig, wenn tatsächlich ein Mietvertrag abgeschlossen wurde. Fordert der vermeintliche Eigentümer dazu auf, vorab eine Kaution zu bezahlen, ist das ein Anzeichen für Betrug.

Phishing-Mails: Im Namen von Immobilienportalen versenden Betrüger auch immer häufiger sogenannte Phishing-Mails, um persönliche Daten der Immobilienportal-Kunden auszuspionieren.

Kopie des Personalausweises: Einige Betrüger fragen vorab nach dem Personalausweis. Das sollte man unterlassen: Die Identität wird dann oft für illegale Geschäfte verwendet.

Aber was kann man tun, wenn man bereits Opfer von Betrug geworden ist?
Die Zahlung von der Bank zurückfordern. Eine Strafanzeige gegen die Immobilienbetrüger bei der Polizei machen.

Katharina Mötzl
Katharina Mötzl
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