Für Verditz-Betriebsleiter Manfred Glabischnig hat dieser Anschlag nichts mit einem Faschingsscherz oder mit jugendlichem Leichtsinn zu tun: "Aber offenbar war ihm nicht bewusst, was dadurch passieren kann."
Bei der Polizei im Gegendtal ist man sich sicher, dass dieser Vorfall keine "besoffene G’schicht", sondern geplant war. "Wer hat denn schon einfach so einen 27-er Schraubenschlüssel eingesteckt?", so ein Ermittler. Ein solcher wird nämlich benötigt, um überhaupt die Halterung des Liftsessels lösen zu können.
Spuren, die zu den Tätern führen, oder gar Tatverdächtige gibt es nicht: "Wir können nicht einmal den Zeitraum genau eingrenzen, weil der Lift wegen des Schneemangels seit Jänner gar nicht mehr in Betrieb ist", so ein Gegendtaler Polizist zur "Krone": "Es gab zwar Holzschlägerungen in der Nähe, aber dort ist niemandem etwas aufgefallen." Betriebsleiter Glabischnig hat allerdings sofort bemerkt, dass etwas nicht stimmt, und die Sache wieder in Ordnung gebracht.
Der verdrehte Liftsessel fügt sich übrigens in eine Reihe von Sachbeschädigungen rund um das Verditzer Skigebiet ein. So wurden entlang der Bergstraße bereits einige Verkehrsspiegel zerstört und auch eine Skulptur von unbekannten Tätern beschädigt.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.