Olympiasiegerin Björgen (links im Bild) sicherte sich ein Jahr nach Vancouver auch in ihrer Heimat den Titel im Langlauf-Sprint und ließ die rund 30.000 Fans jubeln. Hellner hatte im Prolog der Tour de Ski in Oberhof einen seiner zwei Saisonsiege gefeiert und war bei der WM-Generalprobe in Drammen Vierter hinter Northug gewesen. In Oslo dominierte der zweifache Olympiasieger von Vancouver das Finale und lief einen souveränen Sieg heraus.
Aus für Tritscher im Viertelfinale
Der Österreicher Bernhard Tritscher hatte sich das Halbfinale der besten Zwölf zum Ziel gesetzt, das er im Weltcup im WM-Winter zweimal erreicht hatte. Mit der 13. Zeit in der Qualifikation präsentierte sich der 22-jährige Salzburger im Hoffnungsbewerb der ÖSV-Langläufer stark, doch im Viertelfinale kam das Aus. "Ich wollte am letzten Anstieg attackieren, aber ich habe mich leider mit dem Japaner Onda verhakt", sagte Tritscher, der danach keine Chance auf einen der ersten zwei Plätze in seinem Lauf hatte.
Onda war im Kampf um die bessere Position dem Österreicher auf den Ski gestiegen und gestürzt, Tritscher musste abbremsen und verlor durch das Missgeschick den Anschluss an die Verfolger Hellners. "Vom Gefühl her wäre es sich unter die ersten Zwei oder Drei ausgegangen, weil ich noch Kraft gehabt habe", sagte der Athlet des SK Saalfelden. Von der Stimmung war er begeistert. "Das ist wie bei einem Champions-League-Finale, so etwas habe ich noch nicht erlebt", erklärte Tritscher.
Smutna, Wurm, Bader, Hauke in Quali ausgeschieden
Die übrigen ÖSV-Aktiven schieden in der Qualifikation aus. Katerina Smutna verpasste bei den Damen als 36. den Aufstieg um nur 1,65 Sekunden. "Schade, ich bin enttäuscht. Aber die WM geht weiter", erklärte die 27-Jährige. Sie hat sich in der früher eher ungeliebten Skating-Technik jedenfalls verbessert, ihr wichtigster Bewerb ist aber das 10-km-Rennen im klassischen Stil am Montag. "Meine Form passt", erklärte Smutna und schwärmte wie ihre ÖSV-Kollegen von der tollen Atmosphäre im Stadion und entlang ihrer 1,33-km-Damenstrecke.
Harald Wurm, Markus Bader und Max Hauke platzierten sich auf der 1,48-km-Distanz der Herren nur durch 1,13 Sekunden getrennt auf den Rängen 53 bis 55 und scheiterten damit um rund fünf Sekunden. Der routinierte Wurm war enttäuscht, sein Ziel klar verfehlt zu haben. "Das ist sehr bitter. Leider ist mir im letzten Anstieg das Gas ausgegangen", erklärte der Tiroler.
Für die zwei Debütanten Bader und Hauke wäre das Erreichen des Viertelfinales eine Überraschung gewesen. Bader begann zu rasch ("Das musste ich am Ende büßen"), Hauke sprach von einer wichtigen Standortbestimmung. "Jetzt weiß ich, wo ich bei den Großen stehe", sagte der 18-jährige Juniorenläufer aus der Steiermark. "Gebt mir noch zehn Jahre, dann bin ich vorne dabei."








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