Der Forstarbeiter hatte im Vorjahr im Bezirk St.Veit in einer Schottergrube sowie unter eine Hochspannungsleitung eine jeweils rund 400 Quadratmeter große Plantage angelegt. "Ich habe die Pflanzen selbst angebaut, so sind 98 Kilogramm entstanden", erklärte der Angeklagte gegenüber Richterin Patrizia Weran.
"Ich konsumiere seit Jahren Cannabis"
Nachdem er bereits ein Jahr lang nur mehr von Gelegenheitsjobs gelebt hatte, habe er sich mit Cannabishandel selbstständig machen wollen, erklärte der Mann. Zudem zeigte er sich als überzeugter Konsument des Rauschmittels: "Ich konsumiere seit Jahren Cannabis, es hat mich nie daran gehindert, in der Früh aufzustehen und arbeiten zu gehen." "Das ändert aber nichts daran, dass es in Österreich verboten ist", konterte die Richterin.
Verteidiger zweifelt nicht an Schuld
"An der Schuldfrage gibt es nichts zu rütteln", meinte sogar Strafverteidiger Michael Schwingl. Der Jurist verwies den Schöffensenat jedoch auf Milderungsgründe, wie etwa das volle Geständnis seines Mandanten. Das Urteil lautete dennoch fünf Jahre unbedingte Haft, der Strafrahmen bei diesem Delikt beträgt 15 Jahre. Der Angeklagte erbat sich drei Tage Bedenkzeit, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.









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