"Das ist ein Frevel an diesem wunderschönen Wald. Es ist unglaublich, wie die Stadt mit diesem bedeutsamen Naherholungsraum umgeht", ärgert sich eine Anrainerin.
Diese Woche haben Forstarbeiter damit begonnen, im Bereich des Maiernigg-Parkplatzes Bäume umzuschneiden. Auch entlang des Weges zum Gustav-Mahler-Komponierhäuschen liegen einige "grüne Riesen". Klagenfurts Umweltreferentin Andrea Wulz ist entsetzt: "Da werden wieder aus rein wirtschaftlichen Gründen Schlägerungs-Attacken durchgeführt."
Reinfried Oblasser von der Magistrats-Bezirksverwaltung erklärt: "Das sind ganz normale Schlägerungsarbeiten, die von der Bezirksforstinspektion genehmigt wurden. Natürlich sieht das für Spaziergänger momentan krass aus." Auf einer Fläche von 9.000 Quadratmetern würden allerdings nur einzelne Baumstämme entnommen.
Den Wanderern bietet sich ein anderes Bild: "Da wurden ganze Lichtungen herausgeschlagen. Eine Frechheit, wenn man weiß, welche stattlichen Bäume hier einmal gestanden sind. Hoffentlich wird wenigstens aufgeforstet."
von Gerlinde Schager, Kärntner Krone









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