Angst vor dem Steuerausgleich führt immer noch dazu, dass ein Drittel der Kärntner sich davor drückt. "Dabei bedenken viele nicht, dass man bei einer nötigen Rückzahlung sowieso dazu aufgefordert wird. Jeder sollte diesen Schritt wagen", meint der Präsident der Kärntner Arbeiterkammer, Günther Goach.
Und die Arbeiterkammer will die Kärntner auch dabei unterstützen. Ab 28. Februar finden in allen Bezirken sogenannte Steuerspartage statt. Zehn Mitarbeiter kümmern sich um sämtliche Fragen zum Thema Steuern. Im Vorjahr nahmen 13.000 Kärntner diesen Steuerservice der AK in Anspruch und konnten so im Schnitt 220 Euro vom Finanzamt zurückholen.
Was viele Kärntner nicht wissen: Die Steuerrückholung ist bis zu fünf Jahre rückwirkend möglich. Die jährlich verschenkten 25 Millionen können also immer noch nachträglich beantragt werden. AK-Finanzexperte Bernhard Sapetschnig: "Es gibt ein gigantisches Rückholpotenzial. Wir wollen die Leute in Kärnten dafür sensibilisieren, das zu holen, was ihnen gesetzlich auch zusteht."
Kärntner Krone









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