Die Schmach der PISA-Studie wollen die Schüler der Höheren Lehranstalt für Wirtschaft und Mode (WIMO) nicht auf sich sitzen lassen. Zumal sie eifrige "Leseratten" sind. Kürzlich haben sie sich sogar mit einem 412 Seiten starken Roman des in Kärnten aufgewachsenen Autors Alfred Goubran beschäftigt. Nach der Lektüre baten die Schüler den Buchautor zu einem Besuch, um mit ihm sein Werk zu besprechen.
Alfred Goubran kam – und war verblüfft. "Er hätte nicht gedacht, dass wir ein derart umfangreiches Werk durchackern würden", so Professorin Eveline Witzelnig. "Und man sieht also, dass österreichische Schüler sehr wohl komplizierte Inhalte und Werke verstehen. Wir fragen uns daher schon, wie dieses PISA-Ergebnis zustande kommen konnte."
"Die PISA-Diskussion geht uns auf die Nerven"
Vanessa Schlatte, eine Schülerin der 4. AHM, ergänzt: "Die PISA-Diskussion geht uns Schülern auf die Nerven. Wir wollen nicht als dumm abgestempelt werden." Deshalb wollen sich die Schüler der WIMO für den nächsten PISA-Test anmelden, um nach dem jüngsten Debakel den Gegenbeweis antreten zu können.
von Christian Rosenzopf, "Kärntner Krone"









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