Zu dem Vorfall kam es Ende Jänner: Am Beginn der Religionsstunde in der 3. Klasse ertappte der Pfarrer übermütige Schüler, die ihre Hausschuhe in den Mistkübel warfen. Darauf soll er so erbost reagiert haben, dass er von einem Kind verlangte, den Schuh mit dem Mund aus dem Abfall zu fischen.
Der Pfarrer entschuldigte sich für die "Drohung". Er bestreitet jedoch, den Schüler mit dem Kopf in den Kübel gesteckt zu haben - wie Kinder und Eltern behaupten. Nun teilte das katholische Schulamt dem Landesschulrat mit, dass der betreffende Lehrer zwar weiter an zwei anderen Schulen unterrichten darf, jedoch nicht mehr in jener, wo es zu dem Vorfall gekommen war.
Brisant ist diese Entscheidung auch deshalb, weil sie ausgerechnet der Schulamtsleiter der Diözese traf, der im Novermber 2010 bereits selbst wegen "ruppiger Unterrrichtsmethoden" im Kreuzfeuer der Kritik stand.
von Karl Grammer (Kronen Zeitung) und krone.at









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