Appetit verdorben

Frau findet totes Nagetier in Semmelwürfeln

Österreich
18.02.2011 17:03
Eigentlich hat Leserreporterin Stephanie G. vergangenen Samstag in ihrer Wohnung in Wien-Floridsdorf nur Semmelknödel zubereiten wollen. Eine Fleischeinlage der besonderen Art hat ihr aber dabei den Appetit gründlich verdorben: Sie fand in einer Packung Semmelwürfel einer bekannten österreichischen Lebensmittelmarke eine tote Maus.

Die junge Frau hatte den Semmelwürfeln bereits Eier und Gewürze beigemengt, als sie beim Durchrühren der Knödelmasse schließlich den grauslichen Fund machte. Die betroffene Packung habe sie in einer Filiale der REWE-Gruppe  in Floridsdorf gekauft, beteuerte sie gegenüber wien.krone.at.

Nachdem ihr die Fleisches-Überraschung die Lust auf Knödel vermiest hatte, wollte sich Stephanie G. zunächst direkt an die Herstellerfirma wenden, sei aber bei deren Servicenummer mehrmals nicht durchgekommen. Bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verwies man sie dann an das Wiener Marktamt  (Magistratsabteilung 59), wo sie offiziell Beschwerde einreichen könne.

Keine Lust gehabt, die tote Maus herumzukutschieren
Dass sie dazu aber das tote Nagetier zur Überprüfung abgeben müsse, war der Kundin aber dann doch zu blöd. Sie habe keine Lust dazu gehabt, die tote Maus auch noch durch die Stadt zu kutschieren, meinte sie im Gespräch mit wien.krone.at. So entsorgte sie schließlich die eklige Knödelmasse samt Maus im Hausmüll.

Mittlerweile konnte ein Gespräch zwischen REWE und Stephanie G. in die Wege geleitet werden. Dem Fall werde genauestens nachgegangen, versicherte eine Mitarbeiterin des Konzerns in einer Stellungnahme am Freitagnachmittag gegenüber krone.at.

von Harald Dragan, wien.krone.at

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