Mit den gestohlenen Daten ging der mutmaßliche Täter in England auf Einkaufstour. Er nennt sich Ryan M. und dürfte die Daten am Schwarzmarkt gekauft haben, wo ein Datensatz zehn Dollar kostet.
Damit bestellte er beim Villacher Unternehmer Daniel M. Heimkino-Systeme. „Die Summe wurde vorerst zwar bezahlt – die Firma meines Bezahlungssystems hat aber sofort Alarm geschlagen“, erzählt der 28-Jährige. Eine ganze Woche lang dauerte es, bis die amerikanische Bank, bei der die kopierte Kreditkarte registriert ist, den Betrugsverdacht lapidar bestätigt hat. Übersetzt mit den Worten: „Betrug! Danke schön.“
Verlust von 20.000 Euro droht
„Ich kann zusehen, wie meine Artikel jetzt irgendwo verkauft werden“, sagt der Geschädigte, dem der Verlust von 20.000 Euro droht. Der Villacher hat eine Betrugsanzeige erstattet. Da er sich von den heimischen Behörden aber im Stich gelassen fühlt, hat er mit einer Detektei in England Kontakt aufgenommen, um den Täter auszuforschen. Sein Anwalt prüft rechtliche Schritte gegen die Bank.
von Thomas Leitner, Kärntner Krone









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