Weltraumforschungstag

Kärntner Helikopter liefert erste Bilder vom Mars

Kärnten
20.07.2021 08:58

Zum heutigen Weltraumforschungstag hat die „Krone“ sich in das All begeben und geschaut, welche Kärntner Ideen und Projekte im Universum herumfliegen. Ein Fluggerät aus Klagenfurt dreht bereits seine Runden auf dem Mars. Und im Silicon Austria Labs in Villach zündelt man noch an der ersten Weltraummission.

Der Mars-Helikopter vom Wahl-Kärntner Stephan Weiss ist das wohl bekannteste Projekt aus unserem Bundesland (wir berichteten mehrfach). Entwickelt wurde das Fluggerät an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, es dreht derzeit auf dem 228 Millionen Kilometer entfernten Himmelskörper seine Runden. Das Raumfahrzeug liefert für die NASA einmaliges Bildmaterial von der Oberfläche des Roten Planten.

Laser-Zündystem für Raketen
Ein anderes Projekt ist wahrlich eine zündende Idee: „Wir entwickeln ein neuartiges Laser-Zündsystem für Raketen“, erklärt Gerhard Kroupa, Forscher im Silicon Austria Labs (SAL) in Villach. An dem Prototyp forscht er seit 15 Jahren und es soll demnächst im neuen Raketentyp „Vulcan“ Platz finden. „Das System ist viel effizienter als die bisherigen Zündsysteme. Es ist nicht nur wiederverwendbar, sondern liefert auch doppelte Energie“, erklärt der Forscher.

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Wir erwarten durch den Mars-Helikopter einen Durchbruch in der Wissenschaft, Geologie und Analyse des Mars.

Stephan Weiss, Entwickler des Mars-Heli

Mit dem Kärntner Zündsystem wurden einige Triebwerkstests in Lampoldshausen (D) gemacht. (Bild: ZvG/ DLR (CC-BY 3.0))
Mit dem Kärntner Zündsystem wurden einige Triebwerkstests in Lampoldshausen (D) gemacht.

„Talk im Turm“
Wer sich für die Weltraumforschung interessiert, wird in der Sternwarte Klagenfurt fündig. Beim „Talk im Turm“ erzählen Forscher regelmäßig über ihre Arbeiten und Erfahrungen. Mit diesen Projekten leistet auch Kärnten einen Beitrag zur Erforschung der endlosen Weiten.

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