Durchgeführt wird das Projekt vom Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien - gemeinsam mit den beiden großen Wiener Klubs Austria und Rapid. Und auch die Fans selbst wirken mit: "Die Wiener Präventionsarbeit und besonders das Projekt 'Vollfan statt voll fett' setzen auf die Selbstverantwortung junger Menschen in ihrem persönlichen Umgang mit Alkohol", erläuterte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SP).
"Testimonials" thematisieren Nachteile
Anhänger beider Vereine werden miteinbezogen. Sie fungieren als "Testimonials" und thematisieren die Nachteile von übermäßigem Alkoholkonsum mittels Postern, Freecards und im Rahmen einer Facebook-Kampagne. Außerdem werden für dieses Projekt speziell geschulte Peers, die aus den jeweiligen Fan-Szenen kommen, auf die Fans zugehen, um mit ihnen "auf Augenhöhe" ins Gespräch zu kommen.
"Gaberln" mit Rausch-Brillen
Zudem sind Mitmach-Aktivitäten vor und nach den Matches geplant. So wird es die Möglichkeit geben, mit "Rauschbrillen", die eine Alkoholisierung simulieren, Geschicklichkeitsübungen wie Ball-"Gaberln" durchzuführen.
Der offizielle Anstoß für die Kampagne erfolgt am 26. Februar im Hanappi-Stadion beim Spiel Rapid gegen Kapfenberg. Das Vollfan-Projekt läuft bis Ende Oktober 2011. Ziel ist, längerfristig den Alkoholkonsum in den Stadien zu minimieren.










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