Geringe Schülerzahlen

Sorge um Kärntens Schulen: Schließungen befürchtet

Kärnten
16.07.2021 15:30

Aufgrund der immer geringeren Schülerzahlen in den Volksschulen Klein St. Veit und Haimburg nimmt die Sorge der Eltern zu, dass es zu einer Schließung der Bildungseinrichtungen kommen könnte. Lediglich zwei Klassen werden jeweils noch unterrichtet. Ein Standortkonzept soll nun Lösungen bringen.

Während in der Volksschule Haimburg im vergangenen Schuljahr 31 Kinder die Schulbank drückten, waren es in Klein St. Veit nur noch 24. Die Angst, dass die Bildungseinrichtungen das gleiche Schicksal treffen könnte wie die mittlerweile geschlossene Expositur der Volksschule Bleiburg (wir berichteten), wird seitens der besorgten Eltern immer größer.

In Haimburg waren es immerhin 31 Schüler. (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta)
In Haimburg waren es immerhin 31 Schüler.

Mindestens 30 Kinder vorgesehen
Das Kärntner Schulgesetz sieht nämlich vor, dass Volksschulen an Orten zu bestehen haben, wo mindestens 30 sprengelangehörige und schulpflichtige Kinder wohnen - was in Klein St. Veit nicht zutreffe. „In so einem Fall wird die Gemeinde frühzeitig von uns auf die Schulentwicklung hingewiesen. Gemeinsam mit dem Land Kärnten, Lehrern und Eltern soll dann ein Standortekonzept entwickelt werden, um die Probleme zu lösen. Wir liefern nämlich nur die Schülerzahlen“, erklärt Stefan Primosch, stellvertretender Bildungsdirektor.

Langer Prozess bis Schließung
An Alternativen und Verbesserungsvorschlägen werde derzeit auf Hochtouren gearbeitet. „Bis eine Schule tatsächlich geschlossen werden muss, ist es ein langer Prozess. Im nächsten Schuljahr ist aber definitiv keine Schließung der Volksschulen in Klein St. Veit oder Haimburg vorgesehen“, so Primosch.

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