Es ist kein Job für Männer mit schwachen Nerven und dennoch Alltag zwischen Bodensee und Neusiedler See. Jährlich müssen die Experten des BMI (Bundesministerium für Inneres) an die 1.500 Kriegsrelikte, von Artilleriemunition bis hin zur Bombe, unschädlich machen. "Ein Ende ist nicht abzusehen. Wir werden noch Jahrzehnte die explosiven Relikte entschärfen müssen", so Willibald Berenda, Leiter des Entminungsdienstes.
Fünf Prozent waren Blindgänger
Die meisten Bomben fielen seinerzeit auf Wien (ca. 100.000 Stück), gefolgt von Wiener Neustadt (ca. 55.000 Stück) und Villach (ca. 42.500 Stück). Vom 13. August 1943 bis Kriegsende wurden 120.000 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen. Rund fünf Prozent endeten als Blindgänger und sind nicht explodiert.
von Florian Hitz, Kronen Zeitung










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