Herbst will am Freitag und Samstag wieder auf seinen Skiern stehen und die letzten Schwünge vor der WM absolvieren. Er hat in den vergangenen zwei Wochen vor allem intensiv Material getestet. Fündig wurde Herbst vor allem bei einem Schuhmodell. "Das gibt mir sehr viel Sicherheit. Was das anbelangt, habe ich mich so reingehauen wie nie zuvor", meinte der amtierende Slalom-Weltcup-Sieger.
Dadurch sieht er die durch die Krankheit verpasste Trainingszeit eher gelassen. Auch wenn Herbst gesteht: "Die Erwartungen sind jetzt sich etwas gedämpfter."
Keine Wunderheilung bei Hirscher
Keine Chance auf einen WM-Start sieht man beim ÖSV weiterhin für Marcel Hirscher. Eine "Wunderheilung" ist auszuschließen. "Denn Wunderheilungen gibt es nicht", meinte ÖSV-Herren-Rennsportleiter Mathias Berthold. "Wir werden ganz sicher keine Experimente mit dem Buben machen. So weh es uns und ihm tut, dass er bei der WM nicht dabei sein kann", sagte der Vorarlberger über den 21-Jährigen, der sich ausgerechnet im letzten Weltcup-Rennen vor der WM verletzt hatte.
Durch das Fehlen Hirschers stellen sich die Teams für die beiden technischen Bewerbe am Freitag (Riesentorlauf) und Sonntag (Slalom) quasi von selbst auf. Im Riesentorlauf werden mit höchster Wahrscheinlichkeit Benjamin Raich, Romed Baumann, Philipp Schörghofer und Hannes Reichelt an den Start gehen. Im Slalom dürfen durch den WM-Titel von Manfred Pranger vor zwei Jahren fünf Mann starten, neben Pranger sollten dies Raich, Mario Matt, Herbst und Christoph Dreier sein.








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