Dicke Luft

Wetter sorgt für hohe Feinstaub-Belastung

Kärnten
07.02.2011 17:22
Die Luft über Klagenfurt und dem Lavanttal wird immer dicker. Es steigen die Tage, an denen die Belastung mit Feinstaub zu hoch ist. Am Wochenende hat Wolfsberg bereits die 25-Tage-Grenze des IG-Luft erreicht. Schuld an der schlechten Luft: Die Inversionswetterlage.

Nach fünf Wochen im neuen Jahr hat Wolfsberg schon die maximalen Tage, an denen die Belastung mit Feinstaub über den Grenzwert liegen darf erreicht. Und auch Ebenthal und Klagenfurt rücken der 25-Tage-Grenze bedrohlich nahe. So lag in Zell der Wert bereits an 23 Tagen und in der Völkermarkter Straße an 22 Tagen über dem Grenzwert. Laut EU-Gesetz darf die Belastung mit den schädlichen Kleinstpartikeln an maximal 35 Tagen erhöht sein. Sollte dies nicht eingehalten werden, drohen Strafzahlungen.

Von möglichen Zahlungen wegen Vertragsbruchs ist Kärnten allerdings weit entfernt. "Wir haben schon ein Maßnahmenpaket erstellt und auch sämtliche anderen gesetzlichen Regelungen eingehalten", weiß Harald Tschabuschnig, Leiter der Umweltabteilung des Landes Kärnten.

Die Steiermark hingegen hat von Umweltminister Niki Berlakovich bereits eine Aufforderung zum raschen Handeln erhalten. Dennoch stehen Kärnten und die Steiermark beim Feinstaub vor demselben Problem: Der Inversionswetterlage. Tschabuschnig: "In den Becken ist es kälter als in höheren Lagen. Der Feinstaub kann nicht aus den Tälern befördert werden. Auch hat es kaum Wind gegeben, der die Partikel verwehen konnte."

von Katrin Fister, "Kärntner Krone"

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