Erst am Freitagnachmittag brach in St. Andrä im Nebengebäude eines 49-jährigen Lavanttalers, in dem der Mann sich eine kleine Tischlerei eingerichtet hat, ein Brand aus. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr entstand ein Schaden von 10.000 Euro. "Das Feuer ist durch einen technischen Defekt an der Förderschnecke der Hackschnitzelanlage ausgebrochen", heißt's seitens der Polizei. Wieder einmal.
Trotz der sich mehrenden Vorfälle sind die modernen Hackgutheizungen für Dietmar Schreier von der Feuerpolizei "relativ sicher": "Die Anlagen sind selbstüberwachend und haben oft verschiedenste Sicherheitsvorrichtungen eingebaut, damit es etwa nicht zu einem Rückbrand kommt, bei dem das Feuer vom Kessel zurück in den Lagerraum vom Hackgut brennt."
Unbedingt auf Wartung achten
Doch warum geschieht dann trotz modernster Löschwassersysteme, Absperrklappen & Co. so viel? Schreier: "Die Anlagen sind in der Regel oft das ganze Jahr durchgehend in Betrieb und solche Systeme gehören daher auch regelmäßig gewartet. Die meisten Vorfälle mit Hackgutheizung stehen somit fast immer in Verbindung mit mangelnder Wartung." Schwierigkeiten kann's aber auch geben, wenn das falsche Hackgut verwendet wird.
Und sogar Selbstentzündungen der Hackschnitzel sind laut Brandoberkommissär Robert Ratheiser möglich. Dann etwa, wenn das Brennmaterial bei der Einbringung in das Lager noch zu feucht ist.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"









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