21.06.2021 14:08 |

Gegen Corona

Niedergelassene Ärzte sollen Impfungen übernehmen

Gute Zahlen gibt es, was die Impfungen betrifft. Schon gut 280.000 Kärntner haben bereits ihre erste Impfung erhalten, somit ist die Hälfte der impfbaren Bevölkerung schon teilimmunisiert. Den vollen Schutz haben immerhin 31 Prozent der Bevölkerung. Nun sollen besonders niedergelassene Ärzte das Impfen übernehmen. 

„Rund 12.000 Personen sind noch auf der Vormerkplattform des Landes registriert. Sie werden zum Großteil diese Woche die Einladung zur Impfung erhalten“, betonte Gesundheitsreferentin Beate Pretter. Doch nun geht es zum nächsten Schritt des Impfplans: Der Schwerpunkt soll nämlich auf Impfungen im Bereich der niedergelassenen Ärzte sein. „Das Land stellt dafür alleine für diese Woche dem niedergelassenen Bereich rund 17.000 Impfdosen Biontech/Pfizer zur Verfügung. Nächste Woche sollten es noch mehr sein“, verkündet Prettner.

Vormerken lassen
Weiterhin wird es auch möglich sein, sich auf der Vormerkplattform kaernten-impft.ktn.gv.at vorzumerken und in den Impfstraßen des Landes in Villach, Klagenfurt, Spittal und Wolfsberg impfen zu lassen. Die Liste der 340 Impfärztinnen und Impfärzte wird auf der Homepage der Ärztekammer veröffentlicht. Man werde sich auch weiterhin an die Empfehlung halten, besonders vulnerable Personengruppen vorzuziehen - mit genügend Impfstoff wird es aber auch möglich sein, den jüngeren Menschen in Kärnten die Schutzimpfung anzubieten.

So wurde geimpft
 Gut 10 Prozent aller Impfungen wurden bis dato über niedergelassene Ärzte durchgeführt. Der größere Anteil von 43,50 Prozent wurde allerdings in den Impfstraßen des Landes durch das Rote Kreuz durchgeführt. 36 Prozent der Impfungen hat die Österreichische Gesundheitskasse in den Impfstraßen verabreicht. Zusätzlich wurde direkt in den Alten- und Pflegeheimen geimpft: Das waren 3,7 Prozent aller Impfungen. Drei Prozent der Impfungen wurden in den Kärntner Krankenanstalten verabreicht. Das Land Kärnten hat zudem der Wirtschaftskammer Impfdosen (insbesondere für betriebliche Impfungen) zur Verfügung gestellt: In Summe ist die Wirtschaftskammer damit auf 2,2 Prozent der Impfungen gekommen. 1,3 Prozent der Impfungen erfolgten in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

 Kärntner Krone
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