Test in Wolfsberg

Dichter Nebel als neue "Waffe" gegen Einbrecher

Kärnten
03.02.2011 23:47
Egal ob Wohnung oder Geschäft – ein Einbruch verursacht immer viel Ärger und ein ungutes Gefühl bei den Betroffenen. Die Sicherheitsbranche hat mittlerweile auf die steigende Zahl an Coups reagiert und Systeme entwickelt, die Haus und Hof vor Kriminellen schützen. Eine mögliche „Waffe“ gegen Diebe: Nebelmaschinen. Diese wurde nun von Wolfsberger Unternehmen getestet. Auch die Polizei ist begeistert.

Die Vorführungen, bei denen solche Maschinen präsentiert werden, sind beeindruckend. Binnen weniger Sekunden füllt sich der Raum mit dichtem Nebel. Man kann nicht einmal die Hand vor Augen sehen.

Ein solches Gerät wurde jetzt von drei Unternehmern in Wolfsberg getestet. Die ungewöhnliche Alarmanlage funktioniert mittels Bewegungsmelder. Der dichte Nebel hält sich bis zu zwei Stunden im Raum und macht es Einbrechern unmöglich, noch vor dem Eintreffen vor der Polizei zu flüchten. Das Gemisch aus Wasser und Alkohol soll zudem für alltägliche Produkte ungefährlich sein.

„Da ist die Chance größer, Täter zu fassen“
Und auch die Wolfsberger Polizei sieht in der Anschaffung von solchen Geräten einige Vorteile. „Die Einbrecher werden überrascht, sehen von einem Moment auf den anderen nichts. Sie können somit keine Beute einstecken“, weiß ein Beamter. Und die Flucht durch den Nebel sei fast unmöglich: „Da ist die Chance größer, die Täter zu fassen.“

Kärntner Krone

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