18.06.2021 07:10 |

Trauriger Meilenstein

Corona-Todesfälle überschreiten 4-Millionen-Marke

In der Coronavirus-Pandemie ist ein trauriger Meilenstein erreicht worden: Die Zahl von vier Millionen Todesfälle in Zusammenhang mit dem Erreger wurde am Donnerstag überschritten. Eine Analyse zeigt, dass es ein Jahr dauerte, bis die Anzahl an Covid-Opfern die Zwei-Millionen-Marke erreicht hatte - die nächsten zwei Millionen verstarben dagegen in nur 166 Tagen, wie die Agentur Reuters berichtete.

Die fünf Länder mit den meisten Toten sind die USA, Brasilien, Indien, Russland und Mexiko - jeder zweite Todesfall ist diesen Staaten zuzuordnen.

Die höchsten Sterberaten verglichen mit der Bevölkerungszahl weisen Peru, Ungarn, Bosnien, die Tschechische Republik und Gibraltar auf.

Während in Ländern wie den Vereinigten Staaten und auch in Europa die Anzahl der neuen Fälle und Corona-Todesopfern zurückgeht, leiden viele andere Länder noch unter Impfstoffengpässen und bekommen die Pandemie nicht in den Griff. Die ansteckendere Delta-Variante etabliert sich aktuell zur dominierenden Version des Erregers.

Verheerende Situation in Lateinamerika
Besonders Länder in Lateinamerika müssen teilweise den schlimmsten Ausbruch seit März verzeichnen - 43 von 100 weltweiten Infektionen stammen aus dieser Region. Unter den Top 10 jener Staaten mit den meisten Toten sind neun lateinamerikanische Staaten, allen voran Paraguay, Uruguay, Suriname und Argentinien. Spitäler in Bolivien, Chile und Uruguay müssen besonders viele Patienten im Alter von 25 bis 40 Jahren verzeichnen.

Dramatisch ist auch die Lage in Indien und Brasilien: Die Kapazitäten in Krematorien und aus Friedhöfen sind knapp. Die tatsächliche weltweite Anzahl an Toten könnte jedoch noch weitaus höher sein - viele Gesundheitsexperten und auch die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzen die Dunkelziffer sehr hoch ein.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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