Markus Beyrer, gebürtiger Niederösterreicher, galt als Wunschkandidat von Finanzminister Josef Pröll (ÖVP), zu dessen Ministerium die Staatsholding ÖIAG ressortiert. Die ÖIAG verwaltet die verbliebenen staatlichen Beteiligungen an den börsenotierten Konzernen OMV (31,5 Prozent), Telekom Austria (28,4 Prozent) und Post (52,8 Prozent). Als 100-prozentige Tochter hat die Staatsholding seit dem Bankenrettungspaket die Fimbag (Banken-ÖIAG), die die Staatshilfen an die Großbanken verwaltet.
Beyrer, am 19. August 1965 in St. Pölten geboren, studierte Rechts- und Handelswissenschaften an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität. Seine Karriere begann er 1992 in der Industrie- und Handelspolitik in der Wirtschaftskammer. Von 1999 bis 2002 war er wirtschaftspolitischer Berater im Kabinett von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Von Mitte 2002 bis Mitte 2004 leitete er die Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, bevor er an die Industrie-Spitze zog.
Seit 16. August 2004 ist Beyrer Generalsekretär der Industriellenvereinigung. Als Interessensvertreter sitzt er schon bisher in diversen Aufsichtsräten und Beiräten, unter anderem ist er Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank.









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