85.000 Impftermine

Viele müssen auf den ersten Piks bis Juli warten

85.000 Landsleute, die zuvor für eine Impfung registriert waren, haben einen Termin erhalten. Ab 29. Mai können sich in Oberösterreich alle ab 16 Jahren für den Piks anmelden.

Testest du noch, oder bist du schon geimpft? Diese Frage hören zurzeit viele Landsleute. In der Nacht auf Dienstag schickte der oberösterreichische Krisenstab Mails an 209.481 Personen aus, die auf der Landes-Homepage für eine Impfung registriert waren. Bis gestern am frühen Abend hatten sich schon 85.000 Impfwillige einen Termin organisiert.

Ersehnter Stich mit Umwegen
Einige Oberösterreicher müssen für den ersehnten Stich einen Umweg in Kauf nehmen. Denn in den Zentralräumen – vor allem in Linz – sind die Impfstraßen aufgrund bereits anstehender Zweitimpfungen derzeit überlastet. Das führt dazu, dass etwa Frau N. (40) aus Linz zum Impfen nach Schärding fahren muss. Frau B. (29), die ebenfalls in Linz wohnt, wird Ende Juni nach Freistadt zum Stich gondeln.

Weitere Impfstraßen geplant
„In der Peripherie sind mehr Termine frei“, begründet Carmen Breitwieser, Leiterin des Krisenstabs, die Umleitung, ergänzt aber: „Wir werden nachjustieren.“ So soll es etwa in Linz demnächst eine weitere Impfstraße geben.

OÖ rechnet mit weiteren 300.000 „Impfwilligen“
Wer bisher noch nicht registriert war und damit keine Einladung erhalten hat, kann sich ab 29. Mai direkt über die Internetplattform oesterreich-impft.at einen Termin sichern. Der Landeskrisenstab rechnet mit 300.000 weiteren Impfwilligen, die aus jetziger Sicht in der zweiten Julihälfte ihren Piks bekommen werden.

Lieferungen vom Bund
Ob es tatsächlich nach diesem Plan läuft, entscheiden letztlich die Lieferungen, die zwischen 50.000 und (bisher einmalig) 100.000 Dosen pro Woche schwanken. „Uns war wichtig, dass bei jedem Termin eine fixe Impfdosis hinterlegt ist. Wenn mehr Impfstoff vom Bund kommt, werden natürlich mehr Termine angelegt. Darauf sind wir vorbereitet“, betont Breitwieser und verweist zudem auf die Möglichkeit, sich bei niedergelassenen Ärzten immunisieren zu lassen.

Weiterhin Tests notwendig
Jene, die erst im Juli drankommen, müssen sich weiterhin testen lassen. Es dauert also mehr als zwei Monate, bis sie von der Testpflicht befreit sind.

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