23.05.2021 00:22 |

Neue Enthüllung

Prinz Harry: Darum hat Meghan sich nichts angetan

Im März gestand Meghan Markle im Interview mit Oprah Winfrey, dass sie während ihrer Schwangerschaft mit Archie darüber nachgedacht hatte, sich das Leben zu nehmen. Das Leben in der Königsfamilie hatte die ehemalige Schauspielerin so mitgenommen, dass sie nicht mehr weiterwusste, nachdem sie von rassistischen Spekulationen über ihr noch ungeborenes Kind gehört hatte. In der Dokumentarserie „The Me You Can’t See“, die am Freitag auf AppleTV gestartet ist, enthüllte Prinz Harry jetzt, dass die werdende Mutter sich nur seinetwegen nichts angetan hat. Sie habe den Gedanken nicht ertragen können, dass er noch eine Frau in seinem Leben verliert. 

„Das, was sie davon abgehalten hat, es durchzuziehen, war, dass es unfair mir gegenüber gewesen wäre nach allem, was meiner Mutter passiert ist. Es hätte mich in die Position versetzt, eine weitere Frau in meinem Leben zu verlieren, eine mit einem Baby in ihrem Bauch, unserem Baby“, schilderte Prinz Harry die Situation von damals im Gespräch mit Oprah Winfrey, berichtet die „New York Post“.

Angst, dass sich die Geschichte wiederholt
Harrys Mutter, Prinzessin Diana, wurde 1997 bei einem Autounfall in Paris getötet, als er erst zwölf Jahre alt war. Im Interview mit Winfrey sagte der 36-Jährige, Meghan habe sich nichts angetan, weil sie nicht wollte, dass sich die Geschichte wiederholt.

„Das Schrecklichste für sie war ihre Klarheit“, sagte der Prinz zu Winfrey. „Sie hatte nicht ihren Verstand verloren. Sie war nicht verrückt. Sie nahm keine Medikamente, weder Pillen noch Alkohol. Sie war absolut nüchtern. Sie war völlig gesund. Doch in der Stille der Nacht weckten diese Gedanken sie auf.“ Seiner Familie habe er davon nichts erzählt, weil er sich schämte, dass die Situation „so schlimm“ geworden war, erklärte Harry. Er glaubte auch, dass sie ihnen dabei nicht helfen würden.

Schockwellen in Großbritannien
Der britische Prinz hat mit der Dokuserie Schockwellen in Großbritannien ausgelöst. Er spricht darin über seine psychischen Probleme und gibt vielfach der Königsfamilie und besonders seinem Vater, dem britischen Thronfolger Prinz Charles, die Schuld daran, dass es ihm lange so schlecht gegangen ist. Dieser hätte die Fehler seiner Eltern bei ihm und Prinz William wiederholt. 

Die Zeit von 28 bis 32 sei der reinste Albtraum für ihn gewesen. Er hatte lange Angstzustände. „Bevor ich das Haus verließ, lief mir der Schweiß herunter, mein Pulsschlag war ... Ich war im Kampf-oder-Flucht-Modus. Panikattacken, starke Angstgefühle“, sagte Harry.

Therapiesitzung in Doku
Vom Tod und Begräbnis seiner Mutter sei er schwer traumatisiert gewesen und er erinnere sich noch immer an das Geräusch der Hufe, als er hinter ihrem Sarg herging. Nachdem er Meghan kennengelernt hatte, überredete sie ihn nach einem Streit, sich therapeutische Hilfe zu suchen, die er nun schon seit Jahren in Anspruch nimmt. Er hatte Angst, sie würde ihn verlassen, wenn er nichts unternimmt. 

In einer Szene der Doku ist er mit seiner Therapeutin zu sehen, die ihn gegen Panikattacken behandelt und ihm eine Methode beigebracht hat, bei der er unter geschlossenen Augenlidern mit den Augen rollt und sich gleichzeitig mit den Händen rhythmisch auf die Schultern klopft.

Queen verärgert und betrübt
Die gerade frisch verwitwete und trauernde britische Königin Elizabeth II. soll über diese Aussagen ihres Enkels zutiefst betrübt und auch verärgert sein, denn die Vorwürfe richten sich auch gegen sie und den im April verstorbenen Prinz Philip.

Ein Royal-Insider sagte der „Mail on Sunday“: „Harrys Großmutter hat das alles sehr persönlich genommen und ist zutiefst verärgert über das, was Harry gesagt hat, insbesondere über seine Kommentare zu Charles als Vater und darüber, dass dieser es aufgrund seiner Erziehung nicht besser weiß.“

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