19.05.2021 14:23 |

Lösung wird gesucht

Proteste gegen den Buslärm in der Draustadt

Zu Stoßzeiten donnert alle 15 Minuten ein Bus durch die engen Straßen der Wohngegend im Stadtteil Villach-Auen. Die meisten Busse seien leer, der Lärmpegel jedoch enorm, kritisiert eine Bürgerinitiative. Sie hatte einen Hilferuf an Verkehrsstadtrat Gerald Dobernig entsandt. Und dieser fand Gehör.

Im November 2020 startete Villach auf den Linien 7 und 8 den Taktverkehr, der zu Stoßzeiten sogar 15-minütig Menschen zur Arbeit befördert - etwa zu Infineon. „Gerade in unserer dicht besiedelten Wohngegend ist das ein Problem. Die Busse quetschen sich durch die engen Gassen, machen einen Höllenlärm. Hinzu kommt, dass sie so gut wie leer sind. Welchen Sinn macht das?“, fragt Günther Oblasser, der die Bürgerinitiative Sandweg/Richtstraße ins Leben gerufen hat. „Teilweise komme ich mir in meiner Nähstube vor, als würde ich auf einem Flughafen wohnen“, ergänzt eine Anrainerin, die sich gemeinsam mit Oblasser über das Feedback von Verkehrsstadtrat Gerald Dobernig freut.

Zitat Icon

Ich verstehe die Bürger. Der Zeitpunkt des Taktverkehr-Tests im Herbst 2020 war nicht gut gewählt, auch nicht die Streckenführung. Wir evaluieren jetzt!

Gerald Dobernig, Umweltstadtrat, Verantwortung Erde, Villach

„Der Taktverkehr auf dieser Teststrecke lief bisher in einer Zeit, in der zwei Drittel der Leute im Homeoffice arbeiten. Das wird sich ändern“, sagt Dobernig: „Wir evaluieren aber genau, werden den Sandweg wahrscheinlich bald umfahren, eventuell auf kleinere Busse umsteigen!“

Peter Kleinrath
Peter Kleinrath
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