Impfung in OÖ:

Noch länger Schwerpunkt bei über 50-Jährigen

Niederösterreich will ab 10. Mail allen Impfwilligen einen Termin geben. Oberösterreich impft weiter nach vorhandener „sicherer“ Impfstoffmenge, heißt es vom Land OÖ auf die Anfrage der „Krone“. Impfstofflieferungen sind nach wie vor immer nur zwei Wochen verlässlich zugesagt. Mittel- und langfristige Planungen sind daher derzeit noch nicht verlässlich möglich. Im Mai stehen die über 50-Jährigen im Fokus. Nach Abschluss dieser Gruppe soll das Impfangebot für alle Altersgruppen geöffnet werden.

Nachdem Niederösterreich heute angekündigt hat, die Corona-Impfungen für alle Altersgruppen ab Anfang Mai zu „öffnen“, wurde in Oberösterreich entschieden, bei der vereinbarten Vorgangsweise zu bleiben. „Wir sind derzeit in der Lage, unsere Einladungen zur Impfungen zeitnah und mit gesicherten Impfstoffmengen auszusprechen. Diese Verlässlichkeit wollen wir für unsere Landsleute weiterhin beibehalten. Sobald aber die Zielgruppe der über 50-Jährigen geimpft ist, muss es eine Öffnung der Impfungen geben. Das muss aber bundesweit einheitlich geschehen“, sagt Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Sicher Impfstoff pro Einladung
Nach den vorliegenden Informationen wird in Niederösterreich die Impfung auch nicht auf einmal für alle Altersgruppen geöffnet, sondern es wird nach Jahrgängen gestaffelt eingeladen. Um dies aber rascher zu machen, werden die Termine bis in den Juni gestreckt und von avisierten, noch nicht gesicherten Impfdosen ausgegangen. „Der oberösterreichische Weg ist hier verlässlicher, weil wir wissen: Bei jeder einzelnen Einladung können wir auch den Impfstoff garantieren“, erklärt Haberlander.

Diese Woche 65.000 Impfungen
Die Impfung in Oberösterreich schreitet zügig voran. Bis Ende April werden alle registrierten über 65-Jährigen ein Impfangebot erhalten haben. In manchen Regionen wird sogar bereits der Jahrgang 1964 eingeladen. Die Infrastruktur ist bereits vorbereitet. Alleine in dieser Woche werden mehr als 65.000 Impfungen durchgeführt. Unter anderem sind dafür bereits 22 Impfstraßen neben den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Betrieb. Diese können auf 36 Impfstraßen in allen Regionen ausgebaut werden.

 OÖ-Krone
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