53 Corona-Anzeigen

Gartenparty mit 90 Gästen in Linz aufgelöst

Nach einer Anzeige musste die Polizei in Linz am Samstag eine Gartenparty mit 70 Erwachsenen und 20 Kindern auflösen. In Goldwörth im Bezirk Urfahr-Umgebung wurde dann am Sonntagvormittag in einer Halle eine „Corona-Drogen-Techno-Party“ mit insgesamt zwölf Personen aufgelöst.

Aufgrund einer am 10. April 2021 bei der Polizeiinspektion Dornach eingegangenen Anzeige wurden Polizisten für die Kontrolle eines Gartenfestes in Linz-Urfahr zusammengezogen. Die Kontrollen erfolgten um 16.20 Uhr im Gartengrundstück, nachdem vom Magistrat die erforderlichen Zwangsmaßnahmen angeordnet wurden.

53 Anzeigen für „Vereinsmitglieder“
Es waren etwa 70 Erwachsene und 20 Kinder vor Ort. Von den Erwachsenen werden 53 Personen wegen Verletzung der Covid-Maßnahmen zur Anzeige gebracht. Der Verantwortliche dieser Gartenparty rechtfertigte sich damit, dass alle anwesenden Personen Vereinsmitglieder wären und es sich um eine Vereinsveranstaltung handle und daher die Covid- Maßnahmen nicht greifen würden.

Ein Dutzend Leute feierten Drogenparty in Halle
Auch in Goldwörth wurde die Polizei nach einer anonymen Anzeige aktiv, wonach sich betrunkene Personen an der Örtlichkeit befänden. Die Beamten seien um 11.05 Uhr eingetroffen und hätten starken Cannabisgeruch aus einer Halle wahrgenommen. In einem Partyraum seien elf Personen angetroffen worden, wobei die Polizisten einzelne von ihnen am Verlassen des Gebäudes hinderten. Eine weitere Person sei außerhalb des Gebäudes angehalten worden. Es habe sich um fünf Frauen und sieben Männer im Alter von 19 und 24 Jahren gehandelt, die allesamt gegen mehrere Covid-Bestimmungen verstoßen hätten. Nach den Polizeierkenntnissen hielten sie sich schon in der Nacht vom Samstag in dem Raum auf.

Im Raum und bei den Personen wurden Suchtmittel (Cannabis, Crystal Meth. MDMA und Benzo-Tabletten) gefunden. Fast alle Personen hätten Symptome eines Suchtmittelmissbrauchs aufgewiesen, doch nur „sehr wenige“ seien geständig gewesen. Zwei Personen hätten „Beutel mit Kunstharn“ in der Kleidung versteckt, um die Polizei mit einem negativen Drogenharntest täuschen zu können. Keine Person habe einem freiwilligen Harntest zugestimmt, alle würden bei der Staatsanwaltschaft Linz und der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung angezeigt.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 16. Mai 2021
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