Für Kinder geplant

Primärversorgungszentrum ist nicht realisierbar

FP-Gesundheitsstadtrat Michael Raml hatte sich vor drei Wochen an Gesundheitskasse und Ärztekammer gewandt, um die Idee eines Primärversorgungszentrums für Kinder und Jugendliche in Linz zu erörtern. Von letzterer erhielt er nun eine klare Absage. Denn: Eine Umsetzung ist rechtlich unmöglich.

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„Das Besetzen von Kassenarztstellen ist weiterhin eines unserer Sorgenkinder“, seufzt FP-Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Dass die Ärztekammer ihn nun auch noch darüber informierte, dass die Idee eines Linzer Primärversorgungszentrums (PVZ) nur für Kinder und Jugendliche aufgrund der Gesetzeslage nicht umzusetzen ist, macht ihm da weniger Kummer. "Ich bin froh über die rasche Reaktion der Kammer.

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Ein PVZ kann nur von Allgemeinmedizinern eröffnet werden – so sieht es bisher der Gesetzgeber vor.

Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer OÖ

Dank der neuen Erkenntnisse sehe ich hier klaren Handlungsbedarf. Darum werden ich in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Resolution an Gesundheitsminister Rudi Anschober mit der Bitte um Änderung der Rahmenbedingungen, anregen“, so der Freiheitliche.

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Linz braucht weitere Primärversorgungszentren. Auch Fachärzte sollten die Möglichkeit haben, eines zu realisieren.

Michael Raml, Linzer FP-Gesundheitsstadtrat

Geeignete, städtische Flächen für PVZ gesucht
Weil Linz neben dem ersten allgemeinen PVZ in der Stifterstraße noch weitere derartige Einrichtungen – etwa in der Grünen Mitte oder im Linzer Süden – gut tun würden, will Raml auch mit den Kollegen Fechter (Liegenschaft) und Hein (Planung) mögliche, städtische Flächen erörtern.

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Donnerstag, 29. September 2022
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