Bundesliga-Rückkehr?

Stec: „Ich will den Verein im Sommer verlassen!“

Von 2014 bis 2018 lief David Stec für die Profis des SKN St. Pölten auf, wurde Meister in der Ersten Liga und machte sich in der Bundesliga auf der Rechtsverteidiger-Position einen Namen. Danach ging es für den gebürtigen Wiener zu Pogon Stettin nach Polen. Im Sommer werden sich die Wege nach drei Jahren trennen, wie der 26-jährige Stec, dessen Vertrag zu Saisonende ausläuft, im Interview mit sportkrone.at verrät: „Ich brauche etwas Neues, ich will den Verein verlassen.“ Auch sein Berater Max Hagmayr bestätigt: „Ja, er ist frei im Sommer.“ Läuft Stec vielleicht schon bald wieder in der heimischen Bundesliga auf?

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Sportkrone.at: David, bis Dezember warst du unangefochtener Stammspieler bei Pogon Stettin. Dann warf dich eine Muskelzerrung zurück. Seit dem 12. Dezember hast du nun keine Minute mehr für die erste Mannschaft gespielt. Ist es die vielleicht schwierigste Zeit in deiner Karriere?
David Stec: Ja, ich war Stammspieler und habe mir eine Zerrung zugezogen. Danach hat der Verein im Winter einen dritten rechten Verteidiger ablösefrei von Legia Warschau verpflichtet. Es ist vielleicht nicht einfach, wenn man nicht mehr spielt, aber ich habe mich dazu entschieden, dass ich etwas Neues brauche und dass ich den Verein im Sommer verlassen will.

Gibt es Angebote? Wie intensiv ist derzeit dein Kontakt zu deinem Berater Max Hagmayr?
Es gibt schon Gespräche mit Klubs. Mein Kontakt zu Max ist sehr gut, wir telefonieren regelmäßig und hören uns zurzeit jede Woche.

Könntest du dir eine Rückkehr nach Österreich vorstellen?
Natürlich. Ich habe meine Karriere in Österreich begonnen und die österreichische Bundesliga ist nach wie vor eine sehr gute Adresse.

Apropos Österreich: Du hast ja zahlreiche Jugendnationalteamspiele für Rot-Weiß-Rot bestritten. Inwiefern spielt ein möglicher Platz im ÖFB-Team noch eine Rolle in deinem Kopf?
Im Nationalteam zu spielen, ist ein Kindheitstraum, deswegen bleibt das immer im Hinterkopf.

Zurück zu Pogon Stettin: Wie ist dein Verhältnis zu Trainer Kosta Runjaic?
Mein Verhältnis zum Trainer ist sehr gut, er spricht mit mir regelmäßig, weil er auch weiß, dass er auf mich immer zählen konnte und kann.

Im September des vergangenen Jahres gab es bei euch 30 Corona-Fälle im Klub. Hat es dich erwischt? Wie war da damals die Situation bei euch?
Ja, mich hat es auch erwischt. Am Anfang hat‘s so begonnen, dass zwei Spieler in der Nacht Fieber bekommen hatten und nicht zum Training kamen. Am nächsten Tag waren es wieder zwei, am nächsten drei und danach haben sie erst die Tests durchgeführt und fast alle Spieler waren Corona-positiv. Aber der Verein hat sich sehr gut um uns gekümmert und für uns Einkäufe getätigt. Auch andere Sachen, die wir brauchten, wie zum Beispiel Medikamente, haben sie uns gebracht. Danach folgten zahlreiche Corona-Tests bis wir alle negativ waren. Manche Spieler waren schneller negativ und konnten so schneller in Kleingruppen am Platz trainieren - und andere wiederum waren eine Woche länger positiv. Aber alle waren ungefähr nach drei Wochen wieder voll spielbereit.

Die Corona-Krise beeinflusst leider nach wie vor das Leben der Menschen. Wie hoffnungsvoll bist du, dass bald schon wieder Fans in die Stadien kommen dürfen?
Ganz ehrlich hoffe ich, dass die Fans so schnell wie möglich wieder zurückkehren, weil einfach dieses Feeling in den Stadien fehlt. Ich hoffe, dass spätestens zur EM die Fans wieder im Stadion sind.

In der Liga liegt ihr auf Rang zwei. Den Hit gegen Leader Legia Warschau habt ihr zuletzt mit 2:4 verloren. Wie siehst du die Chancen, dass ihr die zehn Punkte doch noch aufholt?
Ja, wir spielen bis jetzt eine sehr gute Saison und wir wollen Legia auf den Fersen bleiben und so viele Zähler wie möglich aufholen. Leider haben wir das direkte Duell letzte Woche verloren, aber wir kämpfen bis zum Schluss.

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