Grausiger Fund

Grazerin entdeckt toten Fötus hinter Mehrparteienhaus

Steiermark
01.01.2011 17:45
Einen grausigen Fund hat am Nachmittag des Silvestertages eine Bewohnerin eines Mehrparteienhauses in Graz gemacht: Im Schnee hinter dem Haus lag ein toter Fötus, der teilweise mit einer schwarzen Wollhaube bedeckt war. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass es zu einer Fehlgeburt gekommen war und dass Gefahr für die Mutter bestehen könnte.

Die Entdeckung in der Burenstraße in Graz-Eggenberg wurde gegen 14.30 Uhr gemeldet. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der gefrorene Fötus in der 15. bis 16. Schwangerschaftswoche befunden. Eine gerichtliche Obduktion wurde angeordnet. Dabei wurde festgestellt, dass der Fötus nicht lebensfähig war. Er wurde bereits zur Beerdigung freigegeben.

Mutter möge sich melden
Laut Ermittlungsleiter Anton Kiesl müsse eine mögliche strafrechtliche Relevanz abgeklärt werden, man gehe aber von einer Fehlgeburt und nicht von Abtreibung beziehungsweise Fremdeinwirkung aus. Da laut Auskunft der Ärzte Gefahr für die Mutter durch nachgeburtliche Blutungen besteht, ersucht die Polizei die Frau, sich zu melden, und bittet auch um etwaige Hinweise aus der Bevölkerung.

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