Attersee

Hohe Wogen in Marina wegen neuer Gebühr

Eine Welle der Empörung hat ein Schreiben der Verwaltung der Marina Berndt in Attersee am Attersee ausgelöst. Die 80 Liegeplatzinhaber wurden aufgefordert, binnen 14 Tagen einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Die Einschreibgebühr von 5000 Euro halten viele langjährige „Einsteller“ für pure Abzocke.

„Von einer Abzocke kann gar keine Rede sein. Wir wollen endlich eine klare Regelung haben und haben uns deswegen für einen Neustart entschlossen“, weist Gregor Schales, einer der drei Eigentümer der Marina Berndt, die Vorwürfe zurück.Wegen des Neubeginns müssen alle 80 Bootsbesitzer eine Einschreibgebühr von 5000 Euro bezahlen, auch jene, die schon seit40 Jahren ihre Yacht in der Marina „ankern“. Im Vergleich zu anderen Häfen sei das sogar ein günstiges Angebot. „Es handelt sich auch um einen Vertragsentwurf. Der Preis ist deshalb auch eine Verhandlungsbasis“, erklärt Schales weiter.

Endlich klare Regeln
Auch Stefan Jaitler, der mit der Firma Gutwerk Immobilien die Marina verwaltet, hat sich laute Kritik gefallen lassen müssen. „Wir reden von einem Freizeitvergnügen mit teuren Booten. Viele haben geglaubt, dass ihnen der Liegeplatz gehört und diesen auch an Dritte verkauft. Jetzt soll es für alle klare Regeln geben.“

Zehn Rebellen
Rund zehn Yachtbesitzer sollen den neuen Vertrag abgelehnt haben. Sorgen müssen sich die Marina-Besitzer aber keine machen. Laut Jaitler stehen auf der Warteliste 80 Namen.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Samstag, 18. September 2021
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