01.03.2021 10:22 |

Corona-Testpflicht

Mayrhofen: Bisher 16 Personen Ausreise verweigert

Weiterhin problemlos verlaufen die am Samstag gestarteten Ausreisetestkontrollen im Zillertaler Mayrhofen, die zur Verhinderung der Ausbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Mutation durchgeführt werden. Seit Samstagfrüh wurden insgesamt 4545 Fahrzeuge bzw. 5643 Personen kontrolliert, sagte Polizeisprecher Stefan Eder am Montagvormittag. Bisher mussten nur 16 Personen umkehren. In den meisten Fällen hätten die Betroffenen den vorzulegenden negativen Corona-Test vergessen oder nicht daran gedacht.

Auch bei den Kontrollen an stark frequentierten öffentlichen Orten im Freien in Mayrhofen, Schwaz und Jenbach, bei denen das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend ist, gab es keine besonderen Vorkommnisse. 20 Einsatzkräfte der Exekutive mit Unterstützung des Bundesheeres werden jeweils 24 Stunden lang aufgeboten, um die Maßnahmen, die bis Mittwoch gelten, zu überwachen. Die Ausreisetestpflicht wird an drei Straßen kontrolliert, zudem wird auch die Zillertalbahn unter die Lupe genommen. Der negative PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Die Testpflicht gilt für Personen mit Wohnsitz in der Gemeinde Mayrhofen sowie für Personen ohne Wohnsitz, die sich dort durchgehend länger als 24 Stunden aufgehalten haben. Die Einreise etwa für Arbeitspendler in die rund 3.900 Einwohner zählende Gemeinde und die entsprechende Ausreise sind weiterhin ohne Einschränkungen möglich. Arbeitspendler und Durchfahrende müssen glaubhaft machen - etwa mittels Meldezettel -, dass sie keinen Wohnsitz in der Gemeinde haben.

Handel bis auf Grundversorgung geschlossen
In Mayrhofen gelten zudem bis Mittwoch weitere verschärfte Maßnahmen, das heißt ein De-facto-Lockdown: Der Handel ist - bis auf die Grundversorger - geschlossen. Auch der Kindergarten in der Tourismushochburg und die Schulen haben bereits geschlossen bzw. befinden sich im Distance-Learning.

Bei den im Zuge der Kontrollen in der Zillertaler Tourismushochburg durchgeführten PCR-Tests wurden bisher sechs aktiv positive Verdachtsfälle der südafrikanischen Virus-Mutation zutage gefördert. Insgesamt wurden bisher 1870 Testungen ausgewertet: Davon waren 20 positiv.

Quelle: APA

Hubert Rauth
Hubert Rauth
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