AstraZeneca

Spitäler rechneten mit Impf-Nebenwirkungen

Die Erstdosis des AstraZeneca-Vakzins kann Nebenwirkungen auslösen, Rund 35 Prozent der Geimpften leiden an Fieber & Schüttelfrost. Im Salzkammergut Klinikum wird schon bald fertig geimpft.

„Wir haben schon gewusst, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann“, berichtet Veronika H., eine 27-jährige Mitarbeiterin im Klinikum Wels-Grieskirchen. Die hausinterne Information über den Impfstoff AstraZeneca sei umfassend gewesen. Der Corona-Schutz wird momentan bei unter 65-Jährigen verimpft, die auf der Prioritätenliste stehen. Veronika H. selbst litt einen Tag lang unter Fieber. Das Vertrauen in den Impfstoff besteht trotzdem: „Ich kenne niemanden, der sich von der Impfung abgemeldet hat.“ Auch im Salzkammergut Klinikum war man auf Nebenwirkungen eingestellt und richtete die Impfstrategie danach aus. Impfkoordinatorin Sabine Kastenhuber: „Wir haben die Bereiche in mehreren Tranchen geimpft, etwa die interne Ambulanz. Der Spitalbetrieb war nie gefährdet.“

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Beide Impfstoffe rufen Reaktionen hervor, mehr als wir gewöhnt sind. Aber nach zwei Tagen hören diese auch wieder auf.

Infektiologe Rainer Gattringer

Zweite Dosis ohne Probleme
Rund 35 Prozent der Mitarbeiter berichten von Nebenwirkungen wie Fieber, Schüttelfrost oder Muskelschmerzen. Die zweite Dosis in 12 Wochen sollte keine Probleme bereiten. „Ein Vektorimpfstoff wie AstraZeneca löst bei der ersten Verabreichung Reaktionen aus, ein mRNA-Impfstoff wie BionTech/Pfizer erst bei der zweiten Gabe“, erklärt Rainer Gattringer, Infektiologe am Klinikum Wels-Grieskirchen.

„Exzellenter Schutz“
Kastenhuber kann das bestätigen, weil im Salzkammergut Klinikum bereits die zweite Pfizer-Dosen verabreicht wurde. Am Montag sollen dort alle Mitarbeiter fertig geimpft sein. Corona-Experte Bernd Lamprecht vom Kepler Klinikum macht sich ebenfalls stark für Astra Zeneca: „Ein exzellenter Schutz!“

Elisabeth Rathenböck
Elisabeth Rathenböck
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Dienstag, 13. April 2021
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