Firmen passen sich an

Das Zauberwort im Arbeitsalltag heißt nun hybrid

Höhenverstellbare Schreibtische, Rückzugszonen, bequeme Loungemöbel - in Sachen Büroausstattung wurde in den letzten Jahren an vielen Schrauben gedreht. Dann kam Corona und die Ausnahmesituation hat das Arbeiten verändert. Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben - die Unternehmen passen sich nun an.

Vor der Corona-Pandemie war Anwesenheit am Arbeitsplatz ein Leistungskriterium. Jetzt ist alles anders: Gearbeitet wird von zu Hause, von unterwegs oder vom Büro aus. „Wir sind über Corona drauf gekommen, wie gut Homeoffice funktioniert“, sagt Rosenbauer-Chef Dieter Siegel.

„Als Chef muss man eine gewisse Offenheit vorleben“
Zum Entwickeln einer neuen Arbeitskultur gibt’s beim Feuerwehrausstatter nun fünf Pilotprojekte. „Ich will, dass wir in der inneren Struktur so modern sind wie unsere Fahrzeuge“, fordert Siegel, der an Konferenzen von zu Hause aus mittels digitaler Technologien teilnimmt. „Als Chef muss man eine gewisse Offenheit vorleben“, sagt er. Seine Vision? „Dass sich jedes Meeting hybrid gestalten lässt.“

„Technologie allein reicht nicht“
Hybrid ist sowieso das neue Zauberwort. Was dahinter steckt? Dass Kollegen zusammenarbeiten, von denen einige im Büro und andere von extern tätig sind, diese räumliche Trennung aber nicht spürbar ist. „Hybrides Arbeiten wird normal werden“, ist Veronika Leibetseder von Software-Spezialist Dynatrace mit Sitz in Linz überzeugt. „Der physische Kontakt ist essenziell. Technologie allein reicht nicht“, betont Google-Österreich-Chefin und FH-OÖ-Absolventin Christine Antlanger-Winter.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Dienstag, 26. Jänner 2021
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