07.01.2021 12:30 |

ÖAMTC-Bilanz

Die Pannenfahrer rückten im Vorjahr 47.150 Mal aus

Die ÖAMTC-Pannenhilfe war trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 uneingeschränkt einsatzbereit. Insgesamt rückten die Gelben Engel im Vorjahr in Kärnten rund 47.150 Mal aus, um Menschen bei einer Panne im Straßenverkehr zu helfen. Das entspricht rund 129 Einsätzen täglich - 6,8 Prozent weniger als 2019.

„Der Rückgang ist einerseits auf das coronabedingt reduzierte Verkehrsaufkommen zurückzuführen. Andererseits hatten wir im Sommer 2020 keine langanhaltenden Hitzewellen, die für Fahrzeugbatterien genauso strapazierend sind wie eisige Wintertage. Auch lange Frostperioden waren selten“, erklärt der technische Leiter des ÖAMTC Kärnten, Oliver Weber.

Vergleicht man die einzelnen Monate miteinander, wurden die meisten Einsätze in Kärnten im August (5.332 Einsätze) vor dem Juli (4.973) und dem Dezember (4.558) gefahren. Die wenigsten Einsätze wurden im März (2.754) registriert. Wenn die Panne vor Ort nicht behoben werden konnte, kam der ÖAMTC-Abschleppdienst zum Einsatz - das war im Vorjahr in Kärnten rund 18.900 Mal der Fall.

Rund 37 Prozent aller Einsätze 2020 entfielen auf schwache, leere oder defekte Batterien. Ungefähr 25 Prozent der Pannen ereigneten sich aufgrund von Motorproblemen (elektrisch sowie mechanisch), etwa acht Prozent durch Probleme mit dem Starter oder der Lichtmaschine sowie aufgrund von Schwierigkeiten mit den Reifen (acht Prozent). In rund fünf Prozent der Fälle mussten die Pannenfahrer irrtümlich versperrte Autotüren öffnen.

 Kärntner Krone
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